Naturaquarium des Natur- und Umweltparks Güstrow : Störe treiben im Wasser

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Maren Gläser

Etwas irritiert schauen Besucher in die Becken: Momentan treiben die Störe im Naturaquarium des Nup Güstrow seltsam im Wasser. Sie wirken wie tot. Grund ist ein "Konstruktionsfehler". Das weiß auch Cornelia Broszies.

svz.de von
09. Januar 2013, 10:22 Uhr

Güstrow | Mitarbeiterin Cornelia Broszies schaut regelmäßig nach einem der Störe im Naturaquarium des Natur- und Umweltparks (Nup) Güstrow. Momentan treiben die Störe etwas seltsam im Wasser. Sie wirken wie tot. Störe sparen im Winter Energie und legen sich normalerweise zum Ausruhen mit dem Bauch auf den Grund.

Beim Atlantischen Stör sorgt jedoch ein "Anatomischer Konstruktionsfehler" für Verbiegungen in der Ruhephase. Eine Seite des Körpers ist leichter als die andere und sorgt für Auftrieb, deshalb die merkwürdige Haltung.

Hintergrund

Der Atlantische Stör (Acipenser oxyrinchus) ist ein Knochenfisch aus der Gattung der Störe (Acipenser), der in zwei Unterarten entlang der nordamerikanischen Atlantik- und Golfküste vorkommt. Genetische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Art bis vor kurzem auch in der Ostsee vorkam. Die Bestände gelten vor allem auf Grund von Überfischung seit Ende des 19. Jahrhunderts als bedroht.

Gewöhnlich erreichen die Tiere eine Länge von 1,30 bis 2,20 Metern und ein Gewicht von 30 bis 45 Kilogramm bei Männchen und 50 bis 110 Kilogramm bei Weibchen. Die berichteten Maximalmaße liegen bei 4,30 Metern und fast 370 Kilogramm.

Quelle: Wikipedia

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