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Erfindung aus Güstrow : Stieblich: neuen Gittermast international vermarkten

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Güstrower Stieblich Hallenbau GmbH hat den von ihr entwickelten Prototypen einer Kleinwindenergieanlage zur Eigenversorgung von Gewerbebetrieben auf ihrem Güstrower Firmengelände in Betrieb genommen. Damit wurde die zweijährige Forschungs- und Projektentwicklung abgeschlossen und in die Praxis überführt. Die Anlage, die durch ihren wartungsfreien, 50 Meter hohen Stahl-Gittermast hervorsteche, sei in Deutschland einzigartig, unterstreicht Firmenchef Uwe Stieblich.

„Das neue Geschäftsfeld zur Herstellung von wartungsfreien Gittermasten für Kleinwindenergieanlagen zur Eigenversorgung von Gewerbebetrieben ist weltweit im Aufwind“, sagt Stieblich. So hofft er, dass die Gittermasten über das gewonnene ingenieurtechnische Know-how international vermarktet und verkauft werden können.

„Idee, Entwicklung und Bau des Prototyps – alles aus Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Vorhaben ist die wirtschaftsnahe Forschung, Entwicklung und Innovation in MV ein weiteres Stück vorangekommen. Der Schulterschluss von Wissenschaft und Wirtschaft bewährt sich“, sagte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Stefan Rudolph, bei einem Besuch in Güstrow. Der Gittermastturm ist als Verbundforschungsprojekt entstanden, das die Stieblich Hallenbau GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik aus Rostock und der Universität Rostock durchgeführt hat. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von knapp 760 000 Euro. Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf rund eine Million Euro.

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