zur Navigation springen
Güstrower Anzeiger

22. Oktober 2017 | 10:28 Uhr

Lücke schliessen : Statt Büros nun Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wohn- und Geschäftshaus soll neben dem Laager Rathaus entstehen / Investor greift ursprüngliche Planung wieder auf

svz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Ein Wohn- und Geschäftshaus soll nun am Markt 8 direkt neben dem Rathaus in Laage entstehen. Nachdem die Laager Stadtvertretung die Option, dass sich die Stadtverwaltung in einem Bürohaus, das dort hätte gebaut werden können, einmietet, verworfen hat, greift der Grundeigentümer nun auf seine ursprünglichen Pläne zurück und will diese weiter verfolgen.

Der langen Vorgeschichte mit Kauf und Verkauf – seit Jahren stand das Haus leer und spielte in manchem Poker eine Rolle – war lediglich noch ein weiteres Kapitel hinzugefügt worden. „Die Bürgermeisterin war auf mich zugekommen und hatte ein Bürogebäude angeregt“, berichtet Mario Hey. Nach den Vorstellungen der Stadt habe er daraufhin geplant. „Und gewartet“, fügt der Bauherr hinzu. Im November hatte die Stadtvertretung einen Anmietung von Büroräumen in einem neuen Gebäude neben dem Rathaus abgelehnt. Der Mietpreis sei zu hoch gewesen, hatte es begründend geheißen (SVZ berichtete). „Ich hatte es der Stadt für einen Mietpreis von 5,75 Euro pro Quadratmeter angeboten“, informiert Mario Hey und verweist außerdem auf moderate Betriebs- und Unterhaltskosten in einem Niedrigenergie-Haus, das er zu errichten beabsichtigte.


Bauantrag noch im Januar stellen


Nun soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Im Erdgeschoss plant Mario Hey eine etwa 200 Quadratmeter große frei nutzbare Fläche mit Schaufenstern für ein mögliches Ladengeschäft. Darüber will er Wohn- oder Praxisräume anbieten. Ein Aufzug soll einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Denkbar sei moderner Wohnraum in Größen zwischen 41 und 82 Quadratmetern, denkt Mario Hey, der in den vergangenen Jahren bereits Häuser in Kobrow und Güstrow baute bzw. sanierte. Er werde noch in diesem Monat einen Bauantrag einreichen und hofft, dass im Sommer mit dem Neubau begonnen werden kann. „Festlegen möchte ich mich da aber nicht“, schränkt er ein. An dieser besonderen Stelle am Laager Marktplatz habe mancher ein Wörtchen mitzureden. Auch werde er sich um Fördermittel bemühen.

Mario Hey hatte das damals völlig ruinierte Gebäude mit Abrissgenehmigung im Frühjahr 2012 gekauft und es zügig beräumen lassen.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen