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Wallenstein Hoffest in Güstrow : Staraufgebot beim dritten Hoffest

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Beim „Wallenstein Hoffest“ am 2. und 3. September treten Sopranistin Eva Lind und Liedermacher Gerhard Schöne in Güstrow auf.

Eine Großveranstaltung hat Güstrow mit dem MV-Tag gerade erlebt, da kündigt sich bereits die nächste an – wenn auch in etwas kleinerem Rahmen, aber nicht weniger hochkarätig. Der Güstrower Weinhändler Leopold Höglinger und sein Compagnon Markus Rokvic, Eventmanager aus Waren, stecken mitten in den Vorbereitungen für die dritte Auflage des Freiluftspektakels „Wallenstein Hoffest – Ein Sommernachtstraum“. Am 2. und 3. September verwandelt sich der Franz-Parr-Platz wieder in eine Veranstaltungsfläche für Musik, Artistik, Figurentheater und Kulinarik. Für das Eröffnungskonzert konnten Höglinger und Rokvic die bekannte Star-Sopranistin Eva Lind gewinnen.

„Mit ihr haben wir einen echten Kracher für Güstrow“, ist Höglinger überzeugt. Es sei nicht einfach gewesen, Eva Lind für das Hoffest zu bekommen, besonders auch wegen der sonst hohen Gage. „Aber wir konnten sie von unserem Konzept überzeugen, für kleines Geld, hochkarätige Kunst zu bieten“, erzählt Markus Rokvic. Vielleicht habe auch ein bisschen geholfen, dass Eva Lind ebenso wie Höglinger und Rokvic aus Österreich stammt, schiebt er hinterher. Im Anschluss an Eva Lind tritt Andreas Pasternack mit Band auf.

Und noch ein weiterer Star konnte für das Hoffest gewonnen werden: der Liedermacher Gerhard Schöne. Er lädt am Veranstaltungssonnabend zu einem Familienkonzert ein. Höglinger und Rokvic setzen beim 3. Hoffest verstärkt auf Programmpunkte für Kinder und Familien. Erstmals haben Kinder zudem freien Eintritt. „Das Kinderprogramm ist vom Feinsten“, sagt Höglinger. Am Sonnabend gibt es neben einer Hüpfburg im Museumshof Figurentheater, Artisten und Akrobaten. Das Konzert von Gerhard Schöne um 18 Uhr bildet dann den Höhepunkt. Da vor dem Konzert im Theater das Stück „Katharina Lutherin zu Wittenberg“ aufgeführt wird, hat Höglinger eine 50-prozentige Ermäßigung für die Theaterkarte ausgehandelt, wenn man ein Ticket für das Hoffest hat.

Doch dann ist noch nicht Schluss: Hatten die Veranstalter bei den bisherigen Festen eher Klassik und Jazz im Abendprogramm, versuchen sie es jetzt mit einer Abschlussparty. „Mit der Berliner Band ,Jambezi’ bringen wir Funk, Blues und Soul auf die Bühne auf dem Franz-Parr-Platz“, sagt Höglinger.

Güstrow sei einfach prädestiniert für so eine Veranstaltung, sind Höglinger und Rokvic überzeugt. Zum ersten Hoffest kamen rund 2500 Besucher. „2015 konnten wir eine leichte Steigerung feststellen“, sagt Rokvic. „Dieses Jahr gehe ich davon aus, dass es knallen wird. Wir haben wirklich tolle Zugpferde.“ Dabei sind beide immer noch in der „Findungsphase“, welches Programm am besten von den Güstrowern und ihren Gästen angenommen wird. „Wenn man so etwas ins Leben ruft – und es ist unser Baby – muss man es mindestens dreimal machen, um zu sehen, ob es so funktioniert“, sagt Eventmanager Rokvic. Viel Arbeit stecke im „Wallenstein Hoffest“, die Vorbereitung dauere ein Jahr. Schon bevor das dritte über die Bühne gegangen ist, planen beide bereits für das vierte Hoffest in Güstrow.  

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erstellt am 14.Jul.2016 | 05:00 Uhr

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