zur Navigation springen

Jahresrückblick : Stahlhof-Abriss schafft Platz für Neues

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 27.Dez.2015 | 16:12 Uhr

Januar

• Nach der Schließung des Klubhauses an der Rostocker Straße gibt es wieder eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in der Nordstadt. Der Filmklub als Träger hat in der Langen Stege Räume angemietet. Jugendsozialarbeiter Piet Zimmermann ist von hier aus in der Nordstadt im Einsatz.

• Der Kultuverein „Alte Synagoge“ Krakow am See hat eine neue Vorsitzende. Annette Bernstein, die seit 1989 die Stadtbibliothek leitet, löst Annerose Wendt in dieser Funktion ab.

• Eine Bank am Pferdemarkt in Güstrow sorgt für viel Diskussionsstoff. Menschen, die durch einen übermäßigen Alkoholkonsum auffallen, machen sie zur Problem-Bank. Die einen wollen, dass sie verschwindet, die anderen sehen darin keine Lösung des Problems, wollen sie eher verschönern. Am Ende bleibt die Bank.

• Munter geht es auf einer Großbaustelle in Laage voran: Dort, wo einst die alte Grundschule stand, entsteht eine neue Kindertagesstätte. Zum Ende des ersten Quartals sind die Gebäude fertig. Einzug wird erst Anfang August sein.

•  Die Stadt Krakow am See verleiht an überdurchschnittlich engagierte Bürger ein „Ehrenamts-Diplom“: Gerhard Engel, Jürgen Poleratzki, Annerose Wendt, Elke Kastner.

• In Laage wird im Januar und Februar Fasching gefeiert: vier Abendveranstaltungen, Kinder- und Rentnerfasching. Diesmal feiert man ein bisschen auch sich selbst, denn der Carneval Club Lawena (CCL) ist 60 Jahre alt.

• In Lalendorf investiert man in Energie. Mit einem symbolischen Spatenstich startet eine gewaltige Erweiterung der Biogasanlage. Statt 6000 Tonnen sollen künftig 52 000 Tonnen Zuckerrüben im Jahr verarbeitet werden. Investor: die Norddeutsche Rüben AG.

• In einer ersten Integrationsklasse lernen Flüchtlingskinder an der Schule am Inselsee erst einmal Deutsch.

• Der Tarifkonflikt beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes wird mit scharfen Worten geführt und hält mit Warnstreiks über Monate an. Am Ende wird der Rettungsdienst ausgegliedert.

•  Die Recknitz zwischen Liessow und Laage wird renaturiert. Sie erhält ein neues, sich schlängelndes Flussbett. Damit wird den Forderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie Genüge getan. Flüsse sollen wieder sauberer und artenreicher werden.

• Ernst Barlachs berühmtestes Kunstwerk hängt wieder in der Winterkirche des Güstrower Doms. „Der Schwebende“ war zuvor dreieinhalb Monate in der Ausstellung „Germany. Memories of a Nation“ im Britischen Museum in London zu sehen.

Februar

• Die Volkssolidarität feiert ihren 70. Geburtstag. Es beginnt mit einem Neujahrsempfang mit Vertretern aus den vielen Ortsgruppen. Weitere Veranstaltungen folgen übers ganze Jahr.

• Der Arbeiter-Samariter-Bund ist in Güstrow ins Wanken geraten. Eine Fusion mit den Schweriner Samaritern kann eine Insolvenz abwenden.

• Positive Nachrichten vom Flughafen Rostock-Laage: Urlauber aus Südeuropa sollen künftig nach Laage gebracht werden, um dann in Warnemünde ihr Kreuzfahrtschiff besteigen zu können. Auch eine Charterverbindung nach Österreich wird vereinbart. Das bringt wieder mehr Passagiere.

• Vorstoß in Sachen „Oase“: Das Bad muss saniert und soll aufgewertet werden. Die Stadtvertretung will schnelle Ergebnisse. Bestenfalls soll alles schon im Herbst gemacht sein – ein frommer Wunsch.

• Güstrow gibt sich ein Leitbild. Ein Leitbild ist schick. Es gehört dazu. Nach Stadtvertreterbeschluss sollen die Bürger es diskutieren, Aus der Diskussion wird nichts. Den Bürger rührt es nicht an.

• Die Pfarrkirche braucht neue Glocken. Ein Spendenaufruf findet Gehör. Noch vor Jahresende werden drei neue Glocken gegossen sein.

März

• Güstrowerin kam unter die Top 8 beim Finale der Miss-Germany-Wahl. Aileen Tetzlaff freut sich über eine neue Erfahrung.

•  In der Passionszeit wird für gewöhnlich gefastet. In Laage macht man es anders. Die Christophorus-Kirchengemeinde lädt dazu ein gemeinsam Müll zu sammeln, um die Stadt zu verschönern.

• In Striesdorf gibt es nur ein Thema: 50 Flüchtlinge sollen in dem 84-Seelen-Dorf untergebracht werden. Wie soll das gehen? Fragen und Ängste gibt es überall, auch in Krakow am See, später in Diekhof, in Lalendorf, in Lohmen … Da sind von vornherein aber auch die Menschen, die helfen wollen.

• Auf dem Gelände des ehemaligen Stahlhofes fällt ein Gebäude nach dem anderen in sich zusammen. Die Industriebrache verschwindet, zuletzt auch nach vielem Hin und Her das Gebäude der Kleiderwerke.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen