Güstrow : Stadtwerke stützen „Oase“ mit 10 Millionen

Mit der Sanierung und neuen attraktiven Angeboten soll die „Oase“ mehr Menschen anlocken.
Mit der Sanierung und neuen attraktiven Angeboten soll die „Oase“ mehr Menschen anlocken.

Aufgrund der anstehenden Sanierung der „Oase“ ist es erforderlich, noch vor einem Baubeginn dem Freizeitbad eine längerfristige Sicherheit zu geben.

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09. Oktober 2018, 11:00 Uhr

Vorzeitig und zugleich um zehn Jahre verlängert hat die Güstrower Stadtvertretung die Laufzeit für den Gewinnabführungsvertrag zwischen den Stadtwerken Güstrow GmbH und der Betreiberin des Freizeitbades, die Oase Güstrow GmbH.

Beide Unternehmen sind zu 100 Prozent in städtischem Besitz. Seit acht Jahren ist durch die Stadtpolitik verbindlich geregelt, dass die Stadtwerke ihrem defizitär arbeitenden Tochterunternehmen „Oase“ – früher firmierend unter Freizeit- und Immobiliengesellschaft Güstrow mbH (FIG) – finanziell unter die Arme greifen. Der Verlustausgleich, getragen aus Gewinnen der Stadtwerke, betrug zuletzt zwischen 700 000 und 800 000 Euro jährlich.

Der aktuelle Gewinnabführungsvertrag endet nach 2015 festgeschriebener fünfjähriger Laufzeit Ende 2020. Aufgrund der anstehenden Sanierung und Attraktivierung der „Oase“ sei es jedoch erforderlich, noch vor einem Baubeginn dem Freizeitbad eine längerfristige Sicherheit zu geben, wird der jetzige Beschluss der Stadtvertretung begründet. Die Laufzeit wurde deshalb jetzt bis zum Jahresende 2029 festgeschrieben. Prognostiziert wird ein Volumen von insgesamt rund 10 Millionen Euro. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

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