Güstrow : Stadt moniert hohe Personalkosten im Kreis

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17. Dezember 2018, 20:35 Uhr

Ruhig zurücklehnen könnte sich die Stadt Güstrow, während ringsum die Haushaltsdiskussionen 2019 toben. Nachdem vom Innenministerium die Orientierungsdaten für 2019 gekommen waren, sei schnell klar gewesen, dass man im Doppelhaushalt 2018/19 auch das kommende Jahr gut geplant habe. Zuweisungen und Steueranteile kämen fast genau in der geplanten Höhe, informiert Bürgermeister Arne Schuldt.

Ein Nachtragshaushalt sei unter diesem Blickwinkel kein Thema, wird aber wohl dennoch notwendig werden, wenn der Kreistag morgen den Doppelhaushalt 2019/20 des Landkreises mit einer Erhöhung der Kreisumlage, zu leisten von den Kommunen, beschließt. Dabei sei der Prozentsatz erst in zweiter Linie interessant für die Stadt. Allein die Umlagegrundlagen – Zuweisungen, Steuereinahmen usw. – werden sich von 24,5 Millionen Euro in 2018 auf 27 Millionen Euro 2019 erhöhen. Allein daraus ergibt sich eine Steigerung der Kreisumlage für die Stadt auf elf Millionen Euro. Das wären 1,4 Millionen Euro mehr als im Haushalt für 2019 geplant sind. Die tatsächliche Belastung werde nun von der prozentualen Festsetzung der Kreisumlage durch den Kreistag abhängen. Im Entwurf stehen für 2019 genau 39,77 Prozent der umlagefähigen Einnahmen der Kommunen, für 2020 sind es 39,96 Prozent.

Arne Schuldt moniert beim Landkreis „ausufernde Stellen und die damit zusammenhängenden Personalkosten“, die für die Steigerung der Kreisumlage mit verantwortlich sind. In diesem Jahr zahlten die Gemeinden 37,39 Prozent.

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