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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 19:54 Uhr

Stadt lehnt neue Stromtrasse ab

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Die Stadt Güstrow lehnt eine im Landesraumentwicklungsprogramm MV (LEP) der Landesregierung geplante Stromtrasse durch die Barlachstadt ab. Im LEP ist ein Vorbehaltsgebiet für den Abschnitt Güstrow-Wolmirstedt bzw. Güstrow-Lauchstädt festgelegt. Da es sich hierbei um eine mögliche Neubautrasse handele und diese noch nicht räumlich konkretisiert sei, fordert die Stadt Güstrow, auf die räumliche Ausweisung zu verzichten, heißt es in der Stellungnahme der Barlachstadt zum LEP.

Dem folgten jetzt auch die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses der Stadtvertretung. „Dieser Entwurf muss unbedingt nachgearbeitet werden, weil große Siedlungsbereiche Güstrows betroffen wären“, sagte Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes. Laut Stellungnahme solle auf die neue Stromtrasse verzichtet werden, da sie „über naturräumlich empfindliche Bereiche Güstrows führt, über das gesamte südliche Siedlungsgebiet (Südstadt/Bauhof) führt, die räumliche Lage irreführend dargestellt ist, da sie nicht am Umspannwerk beginnt und somit der Korridor und seine freizuhaltenden Schutzbereiche nicht feststehen und die damit verbundenen Auswirkungen nicht bekannt sind“. Aus Sicht der Barlachstadt bedarf die Neuausweisung dieser Trasse eines gesonderten Verfahrens, bevor diese Eingang in das LEP finden kann.

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