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Güstrower Anzeiger

26. September 2017 | 16:47 Uhr

Güstrow : Stadt investiert in Straßen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Güstrow investiert in diesem Jahr über drei Millionen Euro in die Sanierung von fünf Straßen. Verzögerungen gibt es in der Bülower Straße und in der Spaldingsstraße. Die Stadtvertretung hat darüber hinaus die Sanierung bis 2017 beschlossen.

svz.de von
erstellt am 03.Mai.2014 | 06:00 Uhr

In diesem Jahr saniert die Stadt mit den Stadtwerken und dem städtischen Abwasserbetrieb vier Straßen: den zweiten Teil der Schnoienstraße bis Armesünderturm, die Spaldingstraße, die Bülower Straße und den letzten Teil der Elisabethstraße. Das größte Vorhaben bleibt der Ausbau der Rostocker Straße. „Über drei Millionen Euro werden 2014 in alle Vorhaben investiert, einschließlich der Rostocker, an der sich die Stadt mit einer Million Euro beteiligt“, sagt Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes.


Verzögerung in Bülower und Spaldingsstraße


Während in der Rostocker und in der Elisabethstraße fleißig gearbeitet wird, haben die Bauarbeiter in den anderen Straßen sozusagen die Hand am Anlasser der Bagger. In der kleinen Spaldingsstraße rechnet Jane Weber Ende Juni mit dem Beginn. „Der Auftrag ist vergeben, aber ähnlich wie in der Schlossstraße 2013 geht es mit dem Material nicht voran“, erklärt sie. Auf gutem Weg ist anscheinend die Bülower Straße, obwohl die Ausschreibung gestoppt ist. Grund: Die Eigenmittel haben sich erhöht. „Das war bei der Planung nicht abzusehen“, erklärt Weber. Auf den Weg bringen muss das die Stadtvertretung am 15. Mai. Sollte sie auch, denn der Hauptausschuss hat Mittwoch nach Informationen von Andreas Brunotte, 1. Stadtrat, empfohlen, dafür zu sorgen, die erhöhten Eigenmittel bereitzustellen. Allerdings wird die Bülower wegen des besonders schlechten Zustandes dieses Jahr nicht fertig. Alle anderen Vorhaben werden im Herbst beendet. Für die Schnoienstraße tagt am 6. Mai der Vergabeausschuss, die Auftragsvergabe erfolgt auf der Stadtvertretersitzung am 15. Mai. Die Straße erhält zur Verkehrsberuhigung allerdings einen Poller. Eine Lösung mit einer neuen Fördermöglichkeit peilt die Stadt für die Straße Zu den Wiesen an. Die wurde auf Eis gelegt, weil die Städtebauförderung nur für den Abschnitt von der Schweriner bis zur Besserstraße reicht. Der restliche Teil bis zum Sonnenplatz müssten die Anlieger mitbezahlen, weil es kein Fördergebiet ist.

Der weitere Fahrplan für die Straßensanierungen wurde von der Stadtvertretung im Februar erst einmal bis 2017 beschlossen. Mehr als 15 Millionen Euro sollen in den grundhaften Ausbau fließen.


 

 

 

 

 

 

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