Hoppenrade : Sportverein für Aufbruchstimmung

Die Kandidaten der Liste des Sportvereins Hoppenrade für die Gemeindevertretung: Udo Grüning, Petra Zimmermann, Maik Allendörfer, Kerstin Riefstahl, Birgit Kaspar (auch Bürgermeisterkandidatin) und Henry Misch (v.l.). Es fehlen auf dem Foto Gesa Groeneveld, Klaus Axtmann und Frank Schwarzer.
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Die Kandidaten der Liste des Sportvereins Hoppenrade für die Gemeindevertretung: Udo Grüning, Petra Zimmermann, Maik Allendörfer, Kerstin Riefstahl, Birgit Kaspar (auch Bürgermeisterkandidatin) und Henry Misch (v.l.). Es fehlen auf dem Foto Gesa Groeneveld, Klaus Axtmann und Frank Schwarzer.

Neun Mitglieder des SV Hoppenrade kandidieren am 25. Mai für Gemeindevertretung / Birgit Kaspar will Bürgermeisterin werden

svz.de von
20. März 2014, 06:00 Uhr

Mit neuen Kandidaten will der Sportverein Hoppenrade bei der Kommunalwahl am 25. Mai möglichst viele der insgesamt neun Plätze in der Gemeindevertretung erreichen. Auch für den Posten der Bürgermeisterin nominierte der SV mit Birgit Kaspar eine Kandidatin. Nach 15 Jahren hatte Bürgermeister Dieter Massmann erklärt, dass er nicht mehr antreten werde.

Ursprünglich hatte sich Birgit Kaspar (53), wohnhaft in Koppelow und Lehrerin am John-Brinckman-Gymnasium, eine Mitarbeit als sachkundige Bürgerin in einem Ausschuss vorstellen können. Dann gewann sie der Sportverein für eine Kandidatur für die Gemeindevertretung und wenig später für den in Direktwahl zu bestimmenden Bürgermeister. „Ich habe ein paar Mal geschluckt, mich dann aber bereit erklärt“, sagt die 53-Jährige. Sie traue sich in der verschuldeten Gemeinde zu, den Spagat zwischen Pflicht und Kür zu schaffen.

Auch Kerstin Riefstahl (56) sieht in Hoppenrade eine Aufbruchstimmung. „Es wird zu viel über die Finanzen gejammert, dabei kommt das Miteinander zu kurz. Das wollen wir ändern“, erklärt sie. Petra Zimmermann (60), seit 2009 Hoppenraderin, hat konkrete Vorstellungen, wie das Dorfleben verbessert werden kann. Die Pflegehelferin will sich besonders für betagte Bürger einsetzen. Mit Maik Allendörfer (40) steht der jüngste Kandidat auf der Liste. Ihn überzeugen die Argumente der Bewerber auf der SV-Liste und ihr Optimismus. Udo Grüning (65), von dem Allendörfer die Elektro-Firma übernahm, konstatiert eine lethargische Stimmung in der jetzigen Gemeindevertretung. „Wenn sich keiner engagiert, droht Hoppenrade vielleicht eine Fremdverwaltung. Und das will ich nicht“, erklärt der Ruheständler. Auch Versicherungsmakler Henry Misch (49) sieht eine „gedrückte Stimmung“ bei den jetzigen Gemeindevertretern. Er stört sich an den „Bettelbriefen“, die vor jeder gemeindlichen Veranstaltung geschrieben werden. „Es geht nicht ohne Geld, aber die Finanzen sind auch nicht alles“, macht er deutlich. Die Liste des Sportvereins komplettieren Gesa Groeneveld, Klaus Axtmann und Frank Schwarzer.
Der SV Hoppenrade wurde 1999 gegründet und zählt zirka 150 Mitglieder. Es gibt die Sparten Volleyball, Tischtennis, Tanz, Gymnastik und Hundesport.






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