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Laage – Güstrow : Sport und Spiel in den Herbstferien

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Basteln, verkleiden und Ballsport – viele Ferienangebote in Güstrow und Umgebung sorgen für Kurzweil.

svz.de von
erstellt am 27.Okt.2016 | 12:00 Uhr

Langeweile in den Ferien? Nicht bei uns. In Güstrow und ebenso in Laage gibt es vielseitige Freizeitangebote – von kreativ bis sportlich.

Ein dreitägiges Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in den Herbstferien ist für den Sportclub Laage seit zehn Jahren die Norm. In den Recknitz-Hallen fliegen die Bälle, Kinder rennen, lachen und rufen sich Anweisungen zu. Es wird geübt, wie Bälle richtig geworfen werden. Aber es wird auch viel gespielt. Mannschaftssportarten wie Abwurfball sind beliebt. Spaß haben die Kinder auch an den Wettkämpfen. So ging es beispielsweise beim Korbwerfen um den Basketballkönig. Auch im Sprint wird gegeneinander angetreten. Die Teilnehmer sind zwischen sechs und 15 Jahre alt. Rund die Hälfte von ihnen trainiert nicht regelmäßig im Sportverein. „Sie kommen aber trotzdem gut mit. Nach drei Tagen ist der Muskelkater allerdings garantiert“, sagt Uwe Michaelis, Vereinsvorsitzende des Sportclubs Laage und gleichzeitig Übungsleiter der Laufgruppe, lachend. Die sechsjährige Pia Jolina Boldt ist komplett zufrieden. Ihr gefällt schlicht, dass Sport gemacht wird. Ihre Freundin Phoebe Wendt (7) aus Liessow freute sich gestern zur Mittagszeit schon auf das Essen.


Kürbisse und Kostüme für die Halloweenfete


Im Südstadtklub in Güstrow wird Halloween gefeiert und zwar ausgiebig. Eine Woche lang zelebrieren die meist Zehn- bis Zwölfjährigen zusammen mit Klubleiterin Anett Eggert das alte Keltenfest. Die Kinder wissen Bescheid. „Die Kelten haben mit diesem Fest dem Sonnengott für die gute Ernte gedankt und die bösen Geister vertrieben“, erläutert die zehnjährige Lena Marie Simon. Für den großen Kürbis, den die Kinder für das morgige Halloweenfest vorbereiten, zeichnete sie eine Vorlage und alle machten sich ans Schnitzwerk. Am Mittwoch wurden Kostüme gebastelt. Es kann also losgehen. Die Halloweenfeier wird zusammen mit dem Jugendklub Yellow Fun Box organisiert und findet im Südstadtklub in der Ringstraße 102 statt. Von 17 bis 19 Uhr werden dann von Gruselklängen untermalte Nebelschwaden durch den Klubraum wabern, der mit Spinnweben, Kürbissen und unheimlichen Getier dekoriert sein wird. Für Verpflegung ist auch gesorgt – ebenfalls mit optischen Gruselfaktor. Jeder darf kommen, aber eine Verkleidung ist Pflicht. Das gruseligste Kostüm wird prämiert.


Selbstständigkeit und Kreativität fördern


Etwas weniger gruselig, dafür fantastisch ging es gestern im Schloss zu. Dass Tiere echt und Fabelwesen ausgedacht sind, haben die Kinder schon am Vormittag bei einer Führung durch das Schloss gelernt. Wandteppiche mit Einhörnern und Meeresungeheuern zieren die Wände und regten die Fantasie der Kinder an. Was sie basteln möchten, durften sie selbst entscheiden. Und wie sie das machten, auch. „Wir wollen, dass die Kinder ihre Kreativität ausleben und selbstständig an ihren Ideen arbeiten“, sagt Erlebnispädagogin Pica Bünning. „So entstehen sehr individuelle Kostüme.“ Die Schwestern Elsa (7) und Tessa (5) Zimmermann aus Rostock finden Einhörner am schönsten. Dass sie gestern zu Besuch in Güstrow waren, hat einen einfachen Grund, wie Mutter Sophia Zimmermann verrät: „In Rostock gibt es kein Schloss und Prinzessin sein ist gerade ein großes Thema für die Kinder.“

Die siebenjährige Soe Alison Münch aus Güstrow war fasziniert von einem Pfau, den sie mal in einem Streichelzoo gesehen hatte. Deshalb ist ihre Maske einem echten Tier nachempfunden. Und wie kommt es, dass es überhaupt Fabelwesen wie Einhörner gibt? Das haben die Kinder auch gelernt. „Weil Reisende von pferdeähnlichen Nashörnern erzählt haben und die Menschen zu Hause sich ein Pferd mit einem Horn vorgestellt haben“, erklären sie. Dann galoppieren sie davon, auch der Pfau.

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