zur Navigation springen

Seniorensportfest : Sport bis ins hohe Alter – kein Problem

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Senioren-Sportfest der Awo führte gestern Teilnehmer aus verschiedenen Sportgruppen zusammen

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 23:00 Uhr

„Mein Leben lang habe ich Sport getrieben. Das gehört einfach dazu“, sagt Lisa Junghanns. Die 86-Jährige war die älteste Teilnehmerin beim gestrigen Senioren-Sportfest in der DRK-Sporthalle im Tolstoiweg.

Organisiert hat das Sporfest Bettina Scheutzow, Mitarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Sie bietet verschiedene Senioren-Sportkurse an und lädt alle zwei Jahre im Oktober zu einem Sportfest für Senioren ein. „Es ist ein Höhepunkt im Jahr“, sagt Bettina Scheutzow. Insgesamt betreut sie etwa 150 Senioren, die sich in kleinen Gruppen im Mehrgenerationshaus am Platz der Freundschaft in der Güstrower Südstadt treffen.

Erika Lemke (75) weiß gar nicht, wie lange sie schon mit dabei ist. „Es ist abwechslungsreich und macht Spaß“, sagt sie. Wenn eine Übung vielleicht doch zu schwierig ist, sei es auch in Ordnung, wenn man diese dann auslässt. „Wir lachen miteinander und ein Klönsnack in der Pause gehört auch dazu“, erzählt sie.

Auch für Renate Schulz war Bewegung immer wichtig. Jeden Dienstag geht sie zur Sportgruppe. „Etwa sieben Jahre bin ich jetzt wohl dabei“, berichtet sie. In einer Sportgruppe könne man besser den inneren Schweinehund, der für Sport gar nichts übrig hat, überwinden. „Außerdem sind wir eine tolle Truppe“, fügt sie hinzu.

Neben Bewegung stand gestern auch ein Reaktionstest, der von der AOK angeboten wurde, auf dem Programm. Die Südstadtapotheke bot an, den Blutdruck zu messen und eine Körperfettmessung durchzuführen. Nach Federballspiel, Tanz und weiteren Angeboten konnte dann ein leckeres Büfett „gestürmt“ werden. Denn Bewegung macht hungrig. Und schließlich sollte die Gemeinschaft an solch einem Tag auch nicht zu kurz kommen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen