SVZ-Vereinsserie : Sponsorenlauf der Vereinsschlager

Der Sponsorenlauf ist für den Förderverein der Fritz-Reuter-Grundschule die größte Geldquelle.  Fotos: hans-jürgen kowalzik
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Der Sponsorenlauf ist für den Förderverein der Fritz-Reuter-Grundschule die größte Geldquelle.

SVZ-Serie „Vereine in der Region“: Förderverein der Fritz-Reuter-Grundschule Güstrow unterstützt Schule und Schüler finanziell und bei vielen Aktionen.

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06. November 2017, 12:00 Uhr

„Die Kombi-Schaukel für den Spielplatz auf dem Schulhof ist gekauft und kann vom Stadtbauhof aufgestellt werden. Außerdem habe ich gerade mit Holger Schneider, Geschäftsführer der Oase, den Termin für unseren Sponsorenlauf auf dem Oase-Gelände festgelegt. Es wird der 26. Mai sein.“ Das sind zwei sehr gute Nachrichten, die Dana Kowalzik als Vorsitzende für den Förderverein der Fritz-Reuter-Grundschule Güstrow verkünden kann. Beides sind typische Beispiele für die Arbeit des Vereins, der 1991 gegründet wurde. In der Satzung hat er festgeschrieben, dass die Mitglieder – Lehrer und Eltern – die Bildungs-, Erziehungs- und Kulturarbeit in der Schule und das Schulumfeld verbessern wollen.


Nach Tief wieder ins Laufen gekommen

„Das heißt z.B., dass wir Veranstaltungen organisieren. Wenn wir damit Geld einnehmen, kommen die Mittel ausschließlich der Schule und den Schülern zugute“, umreißt Dana Kowalzik die wichtigste Vereinsaufgabe. In diesem Jahr hat Manuela Heidler, im Verein Schriftführerin und verantwortlich für die Finanzen, 800 Euro für Vereinsbeiträge, 460 Euro aus Spenden, 547 Euro von der Babybörse und 1500 Euro vom Sponsorenlauf auf der Einnahmenseite stehen. Haupteinnahmequelle und der Vereinsschlager ist der Sponsorenlauf, der im nächsten Jahr zum zwölften Mal stattfindet. „Das Geld des Laufes ist in die Finanzierung der Schaukel geflossen. Wir mussten aber noch in unsere Vereinskasse greifen, denn das tolle Spielgerät hat seinen Preis und kostet 3500 Euro. Außerdem haben wir 200 Euro für die Radfahrausbildung der 4. Klassen bezahlt. Das hätten sonst die Eltern aufbringen müssen“, berichtet Dana Kowalzik, die Lehrerin an der Schule ist und den Verein seit 2001 leitet.

In den vergangenen Jahren war es dem Verein möglich, auf verschiedenste Art und Weise finanziell und sachbezogen zu helfen. Weitere größere Projekte waren das Anbringen von Erlebniswänden im Schulhaus, CD-Player für jeden Klassenraum, die Komposition des Schulsongs, T-Shirts mit dem Schulmaskottchen Fritz sowie ein neuer Trakt für die Schulküche. Geld stellte der Verein ebenfalls für Schulveranstaltungen wie Fasching, Theater, Busfahrten und den Tag der offenen Tür bereit.

Also alles im Reinen? Dana Kowalzik: „Ja, jetzt sind wir wieder in der Spur. Aber es gab 2016 ein Tief. Bei der Jahreshauptversammlung waren von 163 Mitgliedern 15 anwesend...“ Daraufhin berief die Vorsitzende eine außerordentliche Vereinsversammlung ein. Auf der tauschten sich die Mitglieder aus, woran es hapert, und trafen Festlegungen, um den Verein auf Vordermann zu bringen. „Uns hat z.B. zu denken gegeben, dass Eltern von Viertklässlern nicht wussten, dass es einen Förderverein gibt“, schildert Dana Kowalzik die Situation. Danach ging ein Ruck durch den Verein und es wurden neue Aufgaben bestimmt. Jede Klasse wird z.B. einmal im Jahr etwas für den Förderverein vorbereiten. Das kann ein Kuchenbasar sein oder der Schulhof wird gesäubert. Es muss nicht immer etwas mit Geld zu tun haben. Aktuell läuft in vier Klassen der Bau von Wagen für einen Umzug des „Güstrower Carnevalclubs“ (GCC) am 11. November. Und gerade hat Dana Kowalzik von ihrer Kollegin Christina Schröder erfahren, dass die 4 a als Abschiedsgeschenk aus der Grundschule den nächsten Tag der offenen Tür mitgestalten wird.

In dieser Situation hat sich auch der Vorstand gefestigt. „Nur durch die aktive Arbeit von Steven Holtz, Jeannette Kleinwächter, Manuela Heidler, Katja Preiß und Katharina Beck ist der Verein wieder gut ins Laufen gekommen“, betont die Vereinsvorsitzende.


Neu: jährlich zwei Babybörsen

Als zweite größere Veranstaltung organisiert der Förderverein im Frühjahr und Herbst eine Babybörse. Die Premieren dieses Jahr waren ein guter Auftakt. „Die Babybörsen waren ein Wunsch der Eltern, damit der Verein noch präsenter ist“, sagt Schulleiter Torsten Vieroth. Er lobt den Verein für seine Arbeit und weil er ohne große Anträge und Begründungen über Gelder verfügen kann, die der Schule und den Kindern zugute kommen. Als besonders tolle Werbung für die Schule sieht er den Sponsorenlauf. Torsten Vieroth: „Das ist mit dem Sporttag immer ein Riesenfest.“

Eine Reserve sieht die Vorsitzende noch. Bei über 320 Schülern und Lehrern zählt der Förderverein 163 Vereinsmitglieder. Dana Kowalzik: „Da ist Luft nach oben. Schließlich lebt der Verein von Mitgliedern. Mehr Mitglieder heißt mehr Leistungen für Schule und Kinder.“


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