Südstadtklub : Spiele und Fragen rund um Güstrow

Es ist geschafft – die Spielebox ist fertig.
Es ist geschafft – die Spielebox ist fertig.

Mit Projekt „Zeitensprünge“ kreiert Südstadtklub Wissen-vermittelnde Spielebox / Gestern Vorstellung in Schwerin

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27. November 2015, 17:10 Uhr

Wann wurde das Güstrower Schloss gebaut? In welchem Baustil wurde das Rathaus errichtet? Wann wurde das derzeitige Postgebäude erneuert? Diese und weitere Fragen werden in der Spiele-Box des Südstadtklubs gestellt. In dieser Box sind neben einem Brettspiel ein Sammelkarten-Spiel, ein Memory sowie ein Skatspiel – alle tragen Symbole, Gebäude oder Persönlichkeiten der Barlachstadt. Sie ist im Rahmen des landesweiten Projektes „Zeitensprünge“ entstanden. Gestern stellten die Güstrower ihre Box in Schwerin vor. „Ich finde alles in allem das Ergebnis richtig gut gelungen“, sagt Anett Eggert, Leiterin des Klubs.

Die Spielfläche des Brettspiels besteht aus beschichtetem Kunststoff, ist somit abwischbar und fördert in jedem Fall die Wissensvermittlung. „Ich habe gestaunt, was die Kinder alles wussten“, sagt Anett Eggert. Die Fragen haben auch die Kinder selbst ausgewählt. Bei ihrem Matchkartenspiel, wie Sammelkartenspiele auch bezeichnet werden, geht es um Baujahr, Baustil und Denkmalschutz verschiedener alter Gebäude. Wer beispielsweise das ältere Gebäude in seinen Händen hält, bekommt auch die Karte seines Mitspielers. Für das Skatspiel wurden mit Ernst Barlach, Marga Böhmer und Wallenstein große Persönlichkeiten der Stadt für Bube, Dame und König ausgewählt. Die 16 Paare beim Memory zeigen bekannte Plätze, ebenfalls in der Barlachstadt. „Die Kinder sollen hier auch die entsprechenden Darstellungen benennen“, erklärt die Klubleiterin.

Die Mitarbeiter und Kinder des Südstadtklubs freuen sich, dass sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen konnten. Im April war das landesweite Projekt im Südstadtklub offiziell eröffnet worden. In der Zwischenzeit waren sie aktiv und haben nach der Ideenfindung mehrere Fototouren durch Güstrow unternommen, sich Fragen ausgedacht und können nun das Ergebnis präsentieren.

Eine Vielzahl von Recherchearbeiten war nötig – doch die Mühen sind jetzt vergessen. Die Verantwortlichen haben übrigens nicht nur an sich selbst gedacht. „Wir haben noch eine zweite Spielebox hergestellt, die wollen wir an die Güstrower Bibliothek übergeben“, kündigt Anett Eggert an. Damit zieht das Projekt weitere Kreise und wird für jeden Güstrower zugänglich sein.

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