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Kita Kobrow : „Spatzenhaus“ feiert Geburtag

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kindergarten zog vor 40 Jahren in umgebautes Bauernhaus in Kobrow / Festwoche jetzt – Sommerfest fürs Dorf im Juni

Vor 40 Jahren zog die Kindertagesstätte in Kobrow in ein Bauernhaus. In der nächsten Woche wollen das die Kinder feiern. Der Geburtstag soll außerdem beim Sommerfest am 21. Juni im Mittelpunkt stehen. Dann ist das ganze Dorf eingeladen. Am 17. Mai ist ein Treffen ehemaliger Mitarbeiter vorgesehen, berichtet Jeannique Röthlein, Leiterin der Kindertagesstätte „Spatzenhaus“ und bittet darum, dass Ehemalige sich in der Kita melden. Nicht von allen habe an aktuelle Adressen.

„Wir haben Theaterleute eingeladen. Dann wollen wir Papier schöpfen und Spatzen bemalen“, erzählt Jeannique Röthlein. Die Vöglein können nicht selbst fliegen, sondern sollen aus Sperrholz gefertigt an Mobiles hängen. Auch T-Shirts mit Spatzenhaus-Motiv auf dem Rücken lässt die Kita fertigen. Viele Bestellungen dafür würden vorliegen. Die Kinder können in den nächsten Woche ihre T-Shirts noch auf der Vorderseite bemalen. Auch ein Auftritt des Chores der Kita, den es seit knapp einem Jahr gibt, ist vorgesehen.


Maurerbrigade baute altes Bauernhaus um


Eine Kinderbetreuung gibt es übrigens schon länger in Kobrow. 1957 öffnete ein Erntekindergarten in der Trotzenburg und war später u.a. im Schloss und in einem dazu gehörenden Nebengebäude untergebracht, so steht es in einer Chronik. Im April 1974 zog der Kindergarten dann in das bis heute genutzte Domizil. Dafür hatte die Baubrigade der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) ein Bauernhaus umgebaut. Heute kümmern sich sechs Erzieherinnen um das Wohl von 58 Kindern.


Bald ein Haus der kleinen Forscher


Passend zum Jubiläum soll nun die große Rutsche auf dem Spielplatz fertig werden, noch nicht in der nächsten Woche, wohl aber zum Sommerfest, denkt Jeannique Röthlein. Schon einige Zeit steht die Rutsche auf dem Hof, benötigte aber noch eine Böschung und einen sicheren Weg nach oben. Beides ist in Arbeit. Froh ist sie außerdem, dass die Kinder künftig den Gutspark nutzen können. Mit dem Eigentümer habe man sich abgestimmt. „Das ist einfach ein schöner Wald mit alten Bäumen und vielen Möglichkeiten sich zu beschäftigen“, betont Jeannique Röthlein. Schließlich nenne man sich Natur-Kita und sei außerdem auf dem Weg zu einem „Haus der kleinen Forscher“. Dazu absolviert Ina Thode, stellvertretende Leiterin, eine Weiterbildung. Ziel sei es, die Experimentierfreude der Kinder und das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken. Jüngst probierten sie aus, wie viele Zuckerwürfel in ein halb volles Glas passen und sich auflösen. Als nächstes, berichtet Ina Thode, wird es um Farbe und Klang gehen.

 

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