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Ausblick 2017: Krakow am See : Spannend und herausfordernd

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Ausblicke auf das Jahr 2017 in der Region. Heute: Wolfgang Geistert (parteilos), Bürgermeister im Luftkurort Krakow am See.

Auch im Luftkurort wird das Jahr 2017 wieder spannend und einige Herausforderungen mit sich bringen, die es zu meistern gilt.

Zu Höhepunkten in den Bereichen Kultur und Sport zählen beispielsweise der öffentliche Neujahrsempfang am 13. Januar um 16 Uhr im Atrium der Schule, zu dem ich die Krakower herzlich einlade. Dazu gehören das 13. Altstadtfest am 10. Juni auf dem Marktplatz, der 10. Mittsommernachtslauf am 24. Juni und das 36. Fischerfest, das vom 18. bis 20. August gefeiert wird. Das Fischerfest 2017 wurde erstmals komplett, inklusive der kulturellen Umrahmung, ausgeschrieben. Bewerber können ihre Angebote bis zum 16. Januar einreichen.


Kultur mit großer Rolle für den Luftkurort


Gespannt bin ich auch auf die Mittwochabendveranstaltungen „Musik am See“ im Zeitraum von Mai bis September, deren Idee im Frühjahr 2016 entstand und die sich kontinuierlich erfolgreich weiterentwickelte. Den Bürgerempfang anlässlich des 719. Jahrestages der urkundlichen Ersterwähnung unserer Stadt werden wir wieder im Mai begehen.

Der Vorstand des Kulturvereins „Alte Synagoge“ hat wieder unterschiedlichste Konzerte und Ausstellungen organisiert. Nachdem im Juni letztes Jahres eine Delegation aus Krakow am See nach Ujscie reiste und dort das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft beging, haben wir für das Jahr 2017 wieder eine Delegation aus Ujscie zu uns nach Krakow am See eingeladen. Der Termin für den Besuch ist derzeit noch nicht bestätigt.

Die bereits für November 2016 geplante öffentliche Diskussion „Belebung der Krakower Innenstadt“ wird nun am 22. Februar um 18 Uhr im Atrium unserer Schule stattfinden. Ziel dieser Diskussionsrunde ist es, gemeinsam konstruktive Ideen und Möglichkeiten zu erarbeiten, um unsere Stadt attraktiver und zukunftsorientierter aufzustellen. Die Marketingverantwortliche von Dannenberg, Ursula Fallapp, wird teilnehmen und über die Erfahrungen in der Stadt an der Elbe berichten.

Leider gibt es für die Unterbringung der kirchlichen Kleiderkammer immer noch keine Lösung. Das bisher genutzte Gebäude Markt 1 steht zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Auch im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wokra konnte bisher keine geeignete Unterkunft als Ersatz gefunden werden. Deshalb bitte ich die Leser in Krakow am See, ebenfalls darüber nachzudenken, welche Räumlichkeiten in unserer Stadt geeignet wären und mir dazu gern Hinweise zu geben.


Tourismus auf stabilere Füße stellen


Im Jahr 2017 gilt es auch die Weichen für die zukünftige Arbeit der Touristinformation zu stellen. Der Leistungsumfang der Information ist unseren finanziellen Möglichkeiten anzupassen.

Ebenfalls spannend wird die Einführung der Fremdenverkehrsabgabe. Dieses Thema sorgt sicherlich für einige Diskussionen. Haushaltspolitisch sind wir allerdings fast gezwungen, diese Ressource zu nutzen, da wir uns wie in den Vorjahren in der Haushaltskonsolidierung befinden. Jetzt geht es darum, die Fremdenverkehrsabgabe auf eine möglichst gerechte und transparente Basis zu stellen.

Für die Kameraden der Belliner Feuerwehr und für die Bürger aus dem Ortsteil Bellin freue ich mich, dass im ersten Quartal die neu gebaute Feuerwehrhalle und das sanierte Dorfgemeinschaftshaus übergeben werden.

Die Kameraden der Feuerwehr in Charlottenthal werden voraussichtlich Ende des Jahres ein neues Mittleres Löschfahrzeug als Ersatzbeschaffung für das aus dem Jahr 1994 stammende Tragkraftspritzenfahrzeug erhalten.

Um jungen Familien und zukünftigen Bauherren wieder attraktive Bauplätze anbieten zu können, wird derzeit am Bebauungsplan „Wohngebiet Alter Sportplatz“ gearbeitet. Dort entstehen Plätze für ca. 30 Eigenheime. Ziel ist es, hier bereits Ende des Jahres mit der Erschließung zu beginnen.

Nach wie vor werden wir uns auch im Jahr 2017 mit dem Thema der Planung und dem Bau der Trauerhalle beschäftigen. Und es gilt zu entscheiden, wie es mit dem Eiskeller in unserem Jugendclub weitergehen soll.


Investitionen für Zukunft und Gegenwart


Zum Thema Gehwege ist zu berichten, dass ein Teilstück in der Dobbiner Chaussee im Januar erneuert wird. Seitens der Stadt ist weiterhin beabsichtigt, 2017 den Buchenweg auf der rechten Seite von der Nummer 3 bis zur ersten Einfahrt Ziegelbruch zu erneuern. Gleiches trifft auf den Gehweg in der Plauer Chaussee vom Friedhof bis zur Tankstelle zu. Diese neuen Wege werden das Stadtbild verbessern und die Nutzung erleichtern. Für beide letztgenannten Baumaßnahmen werden noch Anwohnerversammlungen einberufen.

Für das Jahr 2017 haben wir ebenfalls geplant, rollstuhlgerechte Überfahrten aus Betonpflaster auf den Kopfsteinpflasterstraßen in Höhe der Gärtnerei Schlag, von der Bäckerei Hornung zur Touristinformation und zum Kirchplatz, zwischen dem Tante-Emma-Laden und dem Ärztehaus und die Querung der Wilhelm-Pieck-Straße in Höhe des Blumengeschäftes Romahn und Fischer zu schaffen.

Die Brücke zum „Nordischen Hof“ ist in einem schlechten baulichen Zustand und wird möglicherweise bereits dieses Jahr neu gebaut. In der Bauphase müssen wir dann auf diese beliebte Abkürzung verzichten. In unserer Badeanstalt und auch an anderen Badestellen werden notwendige Stegreparaturen erfolgen.

An dieser Stelle möchte ich mich für ihre umfangreiche Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr recht herzlich bei allen Vereinen, Verbänden, Interessengruppen und Bürgern bedanken. Allen Bürgern wünsche ich ein erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2017.



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