Güstrow : Sozialministerin besucht Südstadt

Im Jugendklub Yellow Fun Box sprach Ministerin Stefanie Drese (M.) mit Klubleiterin Beate Biemann (l.) und Anja Schulz.
Im Jugendklub Yellow Fun Box sprach Ministerin Stefanie Drese (M.) mit Klubleiterin Beate Biemann (l.) und Anja Schulz.

Stefanie Drese informierte sich gestern im Mehrgenerationenhaus der Awo.

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10. Juli 2019, 16:44 Uhr

Das Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in der Güstrower Südstadt arbeitet seit 2006. Finanziert wird es über ein Bundesprojekt. Bevor 2021 die vierte Förderperiode beginnt, möchte der Bund die Länder animieren sich anders als bisher finanziell einzubringen. Gestern Nachmittag war MV-Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Platz der Freundschaft zu Gast, um sich ein Bild davon zu machen, was das Mehrgenerationenhaus bietet und wie es funktioniert.

Für Inken Balla als Leiterin des Hauses wäre Kontinuität wünschenswert, sich nicht immer von einer zur nächsten Förderperiode hangeln und nicht stets auf der Suche nach passenden neuen Projekten, die gefördert werden, suchen zu müssen. Das Haus hat sich etabliert, ist Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit vielerlei Angeboten und Hilfestellungen, betont Inken Balla. Sie spricht von einer „Drehscheibe der sozialen Dienstleistungen“. Für Angebote wie eine Schuldnerberatung, die man nicht im Haus hat, gibt es Partner, an die verwiesen werden kann. Ein umfangreiches Netzwerk habe man im Laufe der Jahre aufgebaut, unterstreicht Inken Balla.

Man sei mit dem Bundesfamilienministerium in enger Absprache, betont die Ministerin auf Nachfrage. Wenn ein Pilotprojekt des Bundes sich als Erfolg erweist, sollten so geschaffenen Strukturen nicht zerschlagen werden. „Ich habe noch die Hoffnung, dass weiterhin Geld aus Berlin kommt“, sagt Drese. Wenn die Menschen wüssten, dass sie in der Güstrower Südstadt diesen Anlaufpunkt haben, dabei noch alle Generationen profitieren und miteinander in Berührung kommen und außerdem auch Integration und Inklusion eine Rolle spielen, sollte das Land zur Erhaltung beitragen, formulierte die Ministerin.

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