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Baustellentour in Güstrow : Sorgenkind Feldstraße wird nicht fertig

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Hochbetrieb in der Ulmenstraße in Güstrow: Derzeit wird von der Kreuzung Bülower Straße bis zur Schweriner Straße gearbeitet. So wurden am Donnerstag Rohrgräben für Trinkwasser- und Gasniederdruckleitung ausgehoben.

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2012 | 09:30 Uhr

Güstrow | Am Donnerstag war bestes Bauwetter bei der SVZ-Baustellentour. In der Ulmenstraße ist der 2. Bauabschnitt zum Parken freigegeben. Derzeit wird am letzten Abschnitt gearbeitet, von der Kreuzung Bülower Straße bis zur Schweriner Straße. Ausgehoben wurden gestern Rohrgräben für Trinkwasser- und Gasniederdruckleitung. Das Verlegen der Druckrohrleitungen erfolgt seit 10. Oktober. Darüber informierte Bürgermeister Arne Schuldt gestern Abend in seinem Bericht auf der Stadtvertretersitzung. Bis Ende November sollen die Arbeiten beendet sein. Das sind 14 Tage später als geplant. Die Witterung und ein teilweise schwieriger Baugrund sind die Gründe.

Am Brunnenplatz wurde gestern fleißig gepflastert. Verlegt werden noch die Elektrokabel. Mischwasserkanal und Hausanschlüsse für Abwasser sind fertig. Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, sieht die Arbeiten im Plan. Am 30. November soll der Platz fertig sein.

Sorgenkind bei den Straßenbaustellen ist die Feldstraße. Sie wird bis Jahresende nicht komplett fertig. Das bestätigt Dierk Schröder, Sachgebietsleiter Straßenverkehr in der Kreisverwaltung. Gründe sind ein deutlich verzögerter Baubeginn und verspätete Fördermittelbescheide. "Ein weiteres Problem", so Schröder, "war die Gasleitung in der Straße. Sie war so marode, dass sie komplett erneuert werden muss." Deshalb werde der nördliche Gehweg erst 2013 fertig, so Schröder. Straße sowie Geh- und Radweg Richtung Heideweg werden aber, wenn das Wetter mitspielt, bis Mitte Dezember freigegeben.

In der Schnoienstraße, so Weber, soll der Termin Ende November gehalten werden, obwohl sich auf der Baustelle vom 30. August bis 3. Oktober nichts tat. Grund: Gesägte Pflastersteine konnten nicht geliefert werden. Weber: "Umso mehr will die Firma jetzt mit Mann und Maus ran. Nur Dauerfrost könnte ihr einen Strich durch die Rechnung machen."

In der Wendenstraße verzögert sich die Übergabe vermutlich um zwei Wochen auf Ende November. Die Versorgungsleitungen sind allerdings alle in der Erde. Zu erledigen ist noch der Straßenbau. "Erfolgt ist dagegen der Anschluss der neuen Fernwärmetrasse im Bereich der Schulen", berichtet Weber.

Ende Oktober sollen die 58 Meter neue Stadtmauer mit Durchgang und der Platz zwischen den Häusern und dem Eiscafé Am Berge und in der Baderstraße fertig sein. "Die Fundamente stehen, dann wird geklinkert", erläutert Bauarbeiter Peter Lang. Verspätet begonnen wurde dort, weil Bodendenkmalpfleger Reste der alten Stadtmauer dokumentierten.

Die Gesamtkosten all dieser Straßenbaustellen in Güstrow in diesem Jahr - mit der Ulrichstraße - belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro.

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