AWG : Sonne scheint mitten in Innenstadt

Vorstand Brigitte Kornmesser übergab in großer Runde den Schlüssel für die Begegnungsstätte an Hausmann Andreas Beggerow. Dahinter: Staatssekretär Nikolaus Voss, der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, AWG-Vorstand Norbert Karsten, Bürgermeister Arne Schuldt und  Stadtpräsident Friedhelm Böhm (v. l.).  Fotos: Christian Menzel
1 von 2
Vorstand Brigitte Kornmesser übergab in großer Runde den Schlüssel für die Begegnungsstätte an Hausmann Andreas Beggerow. Dahinter: Staatssekretär Nikolaus Voss, der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, AWG-Vorstand Norbert Karsten, Bürgermeister Arne Schuldt und Stadtpräsident Friedhelm Böhm (v. l.). Fotos: Christian Menzel

Begegnungsstätte im „AWG-Sonnenhof“ in der Güstrower Altstadt gestern eingeweiht / Bis August weitere Wohnungen fertig

svz.de von
08. März 2014, 06:00 Uhr

Die Sonne war natürlich auch dabei. Neugierig schaute Klärchen durch die Fenster, als gestern mit der Begegnungsstätte „Treff Sonne“ das Herzstück des Vorhabens „AWG-Sonnenhof“ in der Güstrower Altstadt eingeweiht wurde. Natürlich, wie zu solchem Anlass üblich, mit Reden und Grußworten, dazu mit erfrischenden Gesangseinlagen von Aukse Marija Petroni und Olaf Lemme.

Im Stadtzentrum, auf dem Areal des früheren Hotels „Zur Sonne“, errichtet die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft (AWG) 51 Wohnungen, davon 45 altersgerechte, ein Stadtteilbüro und eben die Begegnungsstätte. Güstrows Bürgermeister Arne Schuldt erinnerte in seinem Grußwort an den langen Weg, der von den ersten Ideen bis zum ersten Spatenstich am 1. August 2012 zurückgelegt werden musste. Ende November, Anfang Dezember 2013 konnten Mieter in die ersten 18 fertiggestellte Wohnungen einziehen. Zum 1. Februar wurden weitere 20 Wohnungen übergeben. „Mitte des Monats wird die letzte Dachkonstruktion aufgebracht, Maurer- und Betonarbeiten sind bereits abgeschlossen“, erläuterte Jens Theege vom Ingenieurbüro „Baupartner“ den aktuellen Stand. Bei dem milden Winter habe das Bauen richtig Spaß gemacht und man sei gut im Zeitplan geblieben, versicherte er. Im Juni ist die Übergabe weiterer sieben altersgerechter Wohnungen geplant, bis August sollen sechs Wohnungen für junge Familien dazukommen.

Einen reichlichen Monat leben Karin (64) und Egon (74) Porm nun schon im „Sonnenhof“. „Wir haben uns lange Zeit gelassen mit der Entscheidung, aber sind richtig froh, dass wir uns für den Umzug entschieden haben. Wir leben jetzt im Zentrum, haben einen hohen Komfort in der Wohnung und keinen Lärm von der Straße“, erzählt Karin Porm begeistert. Auch freuen sie sich auf die vielfältigen Angebote, die sie in der Begegnungsstätte erwarten. Diese ausgiebig zu nutzen, haben sich auch Hannelore Dewitz (78) und Inge-Dore Schönecke (79) vorgenommen. Die beiden Damen haben ebenfalls vor einem Monat ihre Wohnungen im „Sonnenhof“ bezogen und sich bereits gut eingelebt. „Es ist alles sehr, sehr gut, nur ein Fahrradunterstand fehlt. Aber ich habe gehört, der soll noch kommen“, sagte Inge-Dore Schönecke. Sie freut sich schon auf plattdeutsche Veranstaltungen, die in der Begegnungsstätte geplant sind. Ihre Freundin möchte interessante Vorträge besuchen.

Verantwortlich für ein reges Leben in der Begegnungsstätte ist Andreas Beggerow, der als Sozialarbeiter und Hausmann im „Sonnenhof“ arbeitet. Er wird unterstützt von einem Beirat, der für Ideen und Vorschläge offen ist. Einige Angebote sind schon per Aushang angekündigt. So wird es unter anderem einen regelmäßigen Kaffeeklatsch geben, ein Tanztee ist vorgesehen, ein Spielenachmittag geplant und der Singekreis sowie Interessenten für Handarbeit werden in dem gemütlichen Räumlichkeiten ein Domizil finden.



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen