Supersommerwetter : Sonne, Boot und Inselseestrand

Trotz diverser navigatorischer Schwierigkeiten  sicher angekommen: Lars Bauer (14) aus Güstrow, Internatsschüler Fabian Budde (14) von der Insel Rügen und Nils Rowan Stadelhoff (13) aus Teterow.
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Trotz diverser navigatorischer Schwierigkeiten sicher angekommen: Lars Bauer (14) aus Güstrow, Internatsschüler Fabian Budde (14) von der Insel Rügen und Nils Rowan Stadelhoff (13) aus Teterow Fotos: Janine Beyer (4)

Güstrower Kinder genießen den heißen Herbst. Inselsee für Seminaristinnen willkommene Abkühlung. Bäume spenden Schatten

svz.de von
09. September 2016, 05:00 Uhr

„Nein, nicht da rein“, schallt es über den Inselsee, und doch schippern drei Schüler unaufhaltsam in den struppigen Schilfgürtel. Und auf dem Rückweg gleich noch einmal. Es ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen. Zum Glück geht es allen gut, auch dem Schilf. Nicht nur die Vegetation ist der Klasse vom Landesförderzentrum mit dem Schwerpunkt Hören wohlgesonnen. Auch das Wetter spielt wortwörtlich mit. Fast 30 Grad verschönern ihren mehrtägigen Ausflug an den Inselsee. Deshalb wird es nach den navigatorischen Abenteuern auch eher ein Bad, als ein Spiel zur Abkühlung geben. Wer nicht Kanu fahren darf, hilft beim Kochen des Mittagessens oder folgt dem Unterhaltungsprogramm von Jörg Bußmann (58), dem Stationsleiter des Bootsverleihs am Inselseestrand.

Ehe es dann wohl doch gen Herbst gehen wird, soll es heute noch einmal sommerlich warm werden, verspricht jedenfalls die Wetter-App. „In den Schatten gehen“, sagen der Güstrower Schnellzeichner Günter Endlich (82) und seine Lebensgefährtin Waltraud Pompe (72) spontan, als sie gefragt werden, wie sie sich bei dem schönen Wetter abkühlen. Sie kommen fast jeden Tag an den Schlossgraben, um die Enten zu füttern.

Und was machen Güstrows Gäste bei so einem schönen Wetter? Die Rostockerin Anke Schäfer (45) ist PR-Beraterin und lässt sich von der Sonne nicht in Boxhorn jagen. Tapfer peilt sie ein umfangreiches Touristenprogramm in der Barlachstadt an: Dom, Schloss, Park – und ein schönes Eis. „Wasser brauche ich nicht, das habe ich auch zu Hause“, sagt sie mit einem Augenzwinkern.

Ganz anders Maria John (38) und Alida Schmal (26). Die Rostockerinnen, die im Kurhaus am Inselsee ein Umweltseminar besuchen, wollen sich nicht so recht vom Wasser lösen: Sie verbringen ihre gesamte Mittagspause knietief in Güstrows Badewanne.

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