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Theater Güstrow : Sommerpause im Barlachtheater

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sonnabend letzte Aufführung des ersten Halbjahres. Güstrower Theaterleiterin zieht erfolgreiche Zwischenbilanz.

von
erstellt am 06.Jul.2016 | 05:00 Uhr

Als letzte Aufführung vor der zweimonatigen Sommerpause des Güstrower Ernst-Barlach-Theaters präsentiert das Tanzensemble Teterow der Kreismusikschule Güstrow am Sonnabend um 18.30 Uhr das Tanzstück „Es ist, wie es ist“. Unter der Leitung von Violetta Stravrowa, die mit ihren Schützlingen schon mehrmals erfolgreich auf der Güstrower Theaterbühne gastierte, geht es um Freundschaft, Liebe, Liebeskummer, Freude, Leidenschaft und Unbeschwertheit. Ein Karussell der Gefühle wollen
die Tänzerinnen und Tänzer zeigen. Es sind nur noch begrenzt Karten vorrätig.

Unterdessen zieht Theaterleiterin Kersten Klevenow eine überaus erfolgreiche Bilanz des ersten Halbjahres. „Alles ist gut gelaufen und die Vorstellungen waren gut besucht“, sagt sie. Sie habe viel positive Resonanz von Theaterbesuchern erfahren. Vor allem die Showveranstaltungen wie Musical und Travestie seien wieder ausgebucht gewesen. Das Konzert mit Thomas Rühmann hebt sie besonders hervor. „Er war schon öfter in Güstrow und begeistert immer wieder“, so Kersten Klevenow.

Zudem habe es im Juni eine Theatervorstellung gegeben, die den Zuschauern noch lange im Gedächtnis bleiben wird: „Oshi-Deutsch – Die DDR-Kinder von Namibia“. Ab 1979 wurden etwa 400 namibische Kinder während der Unabhängigkeitskämpfe der SWAPO gegen Südafrika aus Namibia in die DDR geschickt, um dort in Sicherheit zu leben. Im Jagdschloss Bellin wurden sie im Sinne des real existierenden Sozialismus erzogen. Nach der Wende, als Namibia seine Unabhängigkeit erlangt hatte, wurden sie nach Namibia zurückgeschickt, waren aber deutsch sozialisiert. „Das dokumentarische Theaterstück war sehr bewegend“, sagt Kersten Klevenow. Anschließend habe es noch eine stundenlange Diskussion zwischen Publikum und Theatermachern gegeben.

Und auch die „Träumereien“ des Tanzensembles Güstrow lobt Kersten Klevenow. „Was Maria-Juliane Paschen hier wieder auf die Bühne gebracht hat, war beeindruckend. Dafür gebührt ihr Dank.“ Besser könne man es nicht machen. „Ich war zu Tränen gerührt.“

Die Theaterleiterin blickt bereits voraus auf das zweite Halbjahr. Am Freitag, dem 16. September, geht es im Güstrower Theater wieder los mit einem philharmonischen Konzert. Einen Tag später folgen gleich zwei Auftritte von „Baumann und Clausen“, da der erste schnell ausverkauft war, und am Sonntag gibt es „Pippi Langstrumpf“ für Kinder. Auch für das Gastspiel des Schauspielers Peter Lohmeyer „Club der toten Dichter“ am 24. September gebe es nur noch wenige Karten. Erstmals gebe es im zweiten Halbjahr zudem einen Auftritt des Salzburger Zauberflöten-Quartetts mit Gesangssolisten. Zu hören sein werden die beliebtesten Arien aus Mozarts Opern.

Während der Sommerpause bleibt die Theaterkasse in Güstrow vom 25. Juli bis 6. September geschlossen. Bei Bedarf können Theaterkarten in den Tourist-Informationen in Güstrow, Krakow, Schwaan, Bützow und Teterow sowie online über www.ernst-barlach-theater.de gekauft werden.

 

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