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Inselseefest Güstrow : Sommernächte fast durchgetanzt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Inselseefest bei bestem Wetter erlebt. Erstmals Modellbauer dabei – eine gute Idee

Zwei laue Sommernächte konnten in Güstrow fast durchgetanzt werden. Nach Aussage des Veranstalters genossen 5500 Gäste das maritime Flair am Strand zum traditionellen Inselseefest, das diesmal ohne Regen stattfand. Mit viel Musik, Showacts und Angeboten für Klein und Groß sowie der nunmehr vierten Ausgabe der Kanu-Challange war für jeden etwas dabei.

Schon am ersten Abend begeisterten Höhenfeuerwerk und Disco-Musik von DJ Mario. Bis zwei Uhr nachts wurde gefeiert. „Durch das veränderte Gelände war es kuscheliger und auch die Schausteller waren zufrieden“, resümierte Axel Wulff vom Gewerbeverein, der für dieses Fest die Fäden zog.

Ein Höhepunkt am Sonnabend war die etwa 40 Ausstellungsstücke zählende Schau der Modellbauer. Graue Kriegsschiffe, bunte Segelboote, Kutter und Frachter verschiedener Größen, Bauweisen und Farben zeigten Modellbauer aus Güstrow, Hagenow, Reinsberg, Wismar. Die Modellbaugruppe Nord aus Flensburg war mit sechs Leuten und ihren Wasserfahrzeug-Modellen angereist, die sie zum Teil auf dem Güstrower Inselsee vorführten. „Wir waren vor fast einem Monat bei ihnen zur Flottenparade und nun haben sie zugesagt, auch zu uns zu kommen“, erzählte der Bützower Hartmut Böhnke von der Interessengemeinschaft der Modellbauer aus Mecklenburg. Die Idee, dass sie überhaupt beim Inselseefest dabei sind, hatte der Güstrower Steffen Strauß schon lange. „Doch jetzt ist der Gewerbeverein auf uns zu gekommen“, erzählt der 41-Jährige. Von Gästen wurden die Modelle bestaunt.

Ebenfalls Sonnabend wurden bei der vierten Kanu-Challenge die Kräfte gemessen. 23 Teams starteten in sechs Gruppen und traten gegeneinander an. Sieger wurden die Teams „Kroaten“ vor „Bowlingcenter“ und „Wohnstil & Design“. Sportlich ging es auch auf dem Platz etwas weiter zum Strand hin zu, wo am Sonnabend 19 Mannschaften und am Sonntag 24 Teams Beachvolleyball spielten. „Wir sind froh über die Sponsoren, die uns dieses Turnier ermöglichen“, sagt Organisator Ulf Schade.

Ansonsten stand Autoscooter hoch im Kurs, aber natürlich auch Musik und Tanz auf der Bühne. Während am Sonnabendnachmittag Tanzgruppen auftraten, wurde es am Sonntag mit Shantychor und Akkordeon-Musik eher maritim. Abends hingegen wurden die Lautsprecher aufgedreht und zu Disco- und Live-Klängen ordentlich abgerockt.

Abgerundet wurde das Ganze wieder durch einen Bootskorso, zu dem 24 Boote zählten. Der Jury fiel die Entscheidung nicht leicht, doch schließlich vergab sie den Wanderpokal in diesem Jahr an das Team des SV Einheit. „Die Kinder haben im Sommerferienlager allen Schmuck und die Beleuchtung selbst hergestellt“, erzählt Heidi Schüller, die mit Felix Ulrich Rott und Amelie Steinbrink den Preis für das schönste Boot entgegennahm.

Der Gewerbeverein zeigte sich mit dem Verlauf des Festes zufrieden. „Die Busse haben die Gäste bis ans Gelände gebracht und alles ist super gelaufen“, berichtet Axel Wulff, der von einem Qualitätssprung gegenüber dem Vorjahr spricht. Einzig der Bootskorso könnte gut noch etwas mehr Beteiligung vertragen.

Einen Vorschlag für das nächste Jahr haben die Organisatoren auch schon. Hannelore Garloff: „Es wäre schön, beim nächsten Mal am Sonnabend wieder die Modellbauer dabei zu haben und am gleichen Tag den Shantychor die ‚Reriker Heulbojen‘– das passt doch gut.“




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