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Fachhochschule Güstrow : So viele Anwärter wie noch nie

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

160 junge Menschen beginnen heute die Polizeiausbildung an der Fachhochschule Güstrow.

von
erstellt am 01.Aug.2017 | 21:00 Uhr

Im Festsaal der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege in Güstrow gab es heute gleich 160 strahlende Gesichter. Anlass der Freude war die Ernennung der 39 Frauen zu Polizeimeisteranwärterinnen und 121 Männer zu Polizeimeisteranwärtern durch die Direktorin der Fachhochschule, Dr. Marion Rauchert. Dies war der Startschuss für die zweijährige Ausbildung für den Polizeivollzugsdienst, die im Beamtenverhältnis auf Widerruf absolviert wird. Die 160 Frauen und Männer gehören dem stärksten Ausbildungsjahrgang seit jeher an; zum Vergleich: 2016 wurden 144, im Jahr 2015 88 Personen eingestellt.

Der 20-jährige Markus Weber ist einer von ihnen. Nachdem der junge Mann im Jahr 2015 sein Abitur in Parchim machte, leistete er zunächst für 23 Monate einen Freiwilligen Wehrdienst bei der Bundeswehr in Berlin. Während dieser Zeit wurde Markus Weber bewusst, dass er Polizist werden möchte, da die Polizei „näher am Bürger dran“ ist. Nachdem die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz abgeschickt war, folgte zeitnah die Einladung zum Auswahlverfahren. Dieses sei „gut zu schaffen, wenn man gut vorbereitet ist“, so der 20-Jährige. Als er die Zusage erhielt, suchte er sich eine Wohnung in der Nähe der Fachhochschule. Der Neu-Güstrower freut sich jetzt auf die vielen abwechslungsreichen Ausbildungsinhalte und später auf den Einsatz in einer Hundertschaft der Bereitschaftspolizei oder im Streifeneinzeldienst.

Insgesamt haben sich 1817 junge Menschen für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Landespolizei beworben. 80 Prozent der 160 Auszubildenden kommen aus MV, 20 Prozent aus acht anderen Bundesländern. Das Durchschnittsalter liegt bei 21,66 Jahren. Die jüngsten Bewerberinnen und Bewerber sind 16, die ältesten 34 Jahre alt.

Drei ehemalige Feldjäger der Bundeswehr, ein Pole sowie eine „Nachzüglerin“ werden die Einstellungen in den mittleren Dienst der Polizei zu einem späteren Zeitpunkt komplettieren.

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