Güstrow : Silvesterlauf zum Jahresausklang

Start zum Güstrower Silvesterlauf ist immer an der Fähre. Fotos: hans-jürgen kowalzik
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Start zum Güstrower Silvesterlauf ist immer an der Fähre. Fotos: hans-jürgen kowalzik

50 Läufer und Radler 18 Kilometer um den Inselsee unterwegs / Eine Runde mit Tradition / Im Ziel gab es Berliner

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01. Januar 2016, 17:08 Uhr

50 Läufer und Radler ließen das Jahr beim Güstrower Silvesterlauf ausklingen. Rund 18 Kilometer bewältigten sie in lockerem Tempo traditionell um den Inselsee. An der Fähre ging es per Startschuss mit einer Rakete los. Auf dem Parkplatz in der Goldberger Straße endete die Runde bei Glühwein und Tee, wieder vom Laufsportverein (LSV) und der Familie Wurm vorbereitet.

Der Güstrower Bäckermeister Dietmar Kriemann steuerte „Berliner“ bei. Die hatte er in der Nacht gebacken. Bis 6 Uhr war er in der Backstube fleißig, aber trotzdem um 10 Uhr pünktlich am Start. Der 48-Jährige gehört seit 20 Jahren zur Schar der Güstrower Freizeitläufer. „Ich brauche das Laufen als Ausgleich zu meiner Arbeit in meiner Bäckerei, weil es mich fit hält“, erzählte er vor dem Start.

Seit 30 Jahren gehört für Jörg Raddatz das Laufen zum Leben. Der 52-Jährige ist seit diesem Jahr Mitglied des LSV. Am Silvesterlauf nahm er zum zweiten Mal teil. „Ein schöner Ausklang des Jahres mit den Laufkameraden“, findet er. Der Güstrower erreichte seine beste Leistung 2015 bei den Marathon-Landesmeisterschaften in Ueckermünde. Mit den 3:11 Stunden hatte er nicht gerechnet, umso mehr war er mit der Zeit zufrieden. In diesem Jahr wird er wieder in Ueckermünde starten und mehr Cup-Läufe bestreiten. Drei waren es 2015.

Am Start fand sich auch Joachim Roßmannek ein. Er war beim Silvesterlauf schon sehr oft dabei. Der 65-jährige Güstrower, der zu den Gründungsmitgliedern des LSV gehört, entschied sich dieses Mal aber, den Inselsee mit dem Rad zu umrunden.

Er stieß als Letzter zum Silvester-Lauf-Feld: Michael Losch. „Loschi“ gibt dem Pulk immer noch eine besondere Note, denn als Tri-Fun-Mitglied lässt er es sich nicht nehmen, ein kurzes Bad im Inselsee zu nehmen. Bei geschätzten sechs Grad Celsius „erfrischte“ er sich nach dem Lauf.

Wie beim Gänsebraten-Bauch-weg-Lauf am 2. Weihnachtstag sorgte Klaus Kiesewetter für Musik. Der Lautsprecher war an seinem Fahrrad angebracht.

Auch wenn es nicht um den Sieg ging, einer musste der Erste auf dem Parkplatz an der LSV-Imbiss-Station sein. Das war Tobias Berth.

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