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Städtepartnerschaft : Silberhochzeit Güstrow-Neuwied

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

25 Jahre gelebte Freundschaft zwischen Güstrow und Neuwied / Festempfang im Rathaus

svz.de von
erstellt am 03.Okt.2014 | 23:30 Uhr

25 Jahren sind Güstrow und Neuwied am Rhein partnerschaftlich verbunden. Der gestrige Empfang bot eine Reise in die Vergangenheit. Der Tag der Deutschen Einheit hat in der Barlachstadt eine besondere Note, denn die Städtepartnerschaft begann bereits vor der Wende, wurde danach bekräftigt und gestern mit der Unterzeichnung einer Urkunde noch einmal von Nikolaus Roth, Oberbürgermeister Neuwied, und Güstrows Bürgermeister Arne Schuldt erneut fortgeschrieben.

Die Partnerschaftsurkunden waren am 14. Februar 1989 in Neuwied und am 1. März 1989 in Güstrow unterzeichnet worden. „Doch wer konnte damals schon ahnen, was kommen würde“, fragte Nikolaus Roth in seinem Grußwort. Auf die 25 Jahre schaut der Oberbürgermeister heute sehr froh. „Vom ersten Moment an haben wir uns in Güstrow wie zu Hause gefühlt“, sagte er. Die Erinnerungen an die ersten Jahre nach der Wende sollten konserviert und bewahrt werden. „Wir können glücklich darüber sein“, so der Oberbürgermeister.

Die Festrede von Hanni Böttcher, ehemalige Vorsitzende des Freundeskreises Güstrow-Neuwied, ließ die Geschichte noch einmal Revue passieren und hob die finanzielle und materielle Hilfe der Neuwieder an Güstrow hervor. „80 000 D-Mark und materielle Mittel im gleichen Wert flossen in den ersten Jahren“, erinnerte sie. Davon hätten Feuerwehr, Krankenhaus sowie die Stadtverwaltung und viele weitere Einrichtungen profitiert. Aus anfänglicher Neugierde sei Verständnis füreinander gewachsen und das zarte Band der ersten Begegnung sei zu einem „festen Freundschaftsband“ geworden. Die Freundeskreise bestehen heute nicht mehr. „Es gibt aber sehr viele Menschen in Neuwied und Güstrow, die an dieser Partnerschaft festhalten“, sagte Nikolaus Roth. Er wünscht sich mehr kulturellen Austausch. In Neuwied gäbe es Musik der Weltklasse und Güstrow könnte mit der Bildenden Kunst punkten.
Arne Schuldt freut sich über die bestehenden Kontakte der Jugendfeuerwehren. Überhaupt sollten die jungen Leute sich besser kennen lernen, um Freundschaften wachsen zu lassen. Ein Erfahrungsaustausch sei nach wie vor wichtig. Schuldt nennt als Beispiel die Asylproblematik. Darin habe Neuwied mehr Erfahrung. In Neuwied könne man von Güstower Erfahrungen mit der Alterung der Gesellschaft profitieren.

Die Neuwieder genießen nun ein langes Wochenende in Güstrow. Gestern erlebte man eine Andacht im Dom und war Gast bei den Stadtwerken. Heute stehen ein Besuch im Natur- und Umweltpark und ein gemütlicher Abend mit Mitgliedern des Partnerstadtvereins auf dem Programm.






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