Umweltpreis : Sieger steht fest: „Pipa Lupina“ hat Nase vorn

Kürten das Siegerbuch: die Jury mit Schülern und Lehrerin Beate Laffin (r.) von der Ecolea Güstrow sowie Günter Endlich, Jürgen Schmidt, Benno Pubanz, Klaus Tuscher und Ursula Eschmann (hinten v. l.)
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Kürten das Siegerbuch: die Jury mit Schülern und Lehrerin Beate Laffin (r.) von der Ecolea Güstrow sowie Günter Endlich, Jürgen Schmidt, Benno Pubanz, Klaus Tuscher und Ursula Eschmann (hinten v. l.)

9. Umweltpreis der Kinder- und Jugendliteratur 2017: Festveranstaltung am 4. Oktober im Wildpark Güstrow.

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27. September 2017, 21:00 Uhr

Kinder lieben sie: farbenfrohe und fantasievolle Bilderbücher, die sie in fremde Welten entführen. Daher standen Bilderbücher in diesem Jahr im Fokus des Umweltpreises der Kinder- und Jugendliteratur, der alle zwei Jahre durch den Güstrower Wildpark verliehen wird und mit 5000 Euro dotiert ist. Jetzt steht der diesjährige Gewinner fest: „Pipa Lupina – Wohin mit dem Krimskrams?“ von Monika Finsterbusch und Burkhard Nuppeney. Zur Preisverleihung lädt der Wildpark am 4. Oktober ab 17 Uhr ein.

In diesem Jahr wird der Preis bereits zum neunten Mal verliehen. „Es kamen so viele Bewerbungen wie noch nie“, freut sich Wildpark-Leiter Klaus Tuscher. 20 Verlage mit 51 Bilderbüchern haben sich am Wettbewerb beteiligt. Die Jury, die sich aus Schülern der Ecolea Güstrow sowie Erwachsenen zusammensetzte, hatte schließlich die Qual der Wahl. „Am Ende konnte ,Pipa Lupina’ die Jury ganz besonders überzeugen und ging als deutlicher Sieger hervor“, erzählt Tuscher. Das Bilderbuch-Abenteuer greift die Probleme rund um die Wegwerfgesellschaft und Vermüllung auf und zeigt, dass hinter vermeintlichem Plunder manchmal wahre Schätze stecken – ein ernstes Thema kindgerecht und fantasievoll verpackt.

Die 5. Klasse der Ecolea hatte sich als Teil der Jury im Laufe der vergangenen Monate intensiv mit den eingereichten Bilderbüchern beschäftigt. An „Pipa Lupina“ gefiel ihnen besonders, dass „das Buch zum Nachdenken anregt. Es wird gezeigt, dass wir mit unserer Umwelt bewusster und verantwortungsvoller umgehen müssen und nicht alles so schnell wegwerfen sollten. Man kann aus allem etwas Schönes zaubern“, erzählt die Schülerin Charleen Pehlke.

Ideenfinder und Macher rund um „Pipa Lupina“ sind Monika Finsterbusch und Burkhard Nuppeney. Ihr Ziel war es, „eine Kinderfigur zu entwickeln, die mit ungewöhnlichen, lebendigen Zeichnungen und schönen Geschichten die Kinderaugen und Kinderherzen berührt, aber auch ihre Eltern. Gleichzeitig war unser Wunsch, ein Plädoyer abzugeben für den achtsamen Umgang mit der Natur, den Tieren und den Mitmenschen.“ Monika Finsterbusch wurde durch die Bilderbücher rund um „Prinzessin Lillifee“ bekannt. Sie wird den Preis am 4. Oktober in Güstrow entgegennehmen.

Der Umweltpreis des Güstrower Wildparks zeichnet Bücher aus, die einen herausragenden Beitrag zur Entwicklung eines verantwortungsbewussten Natur- und Umweltverhaltens bei Kindern und Jugendlichen leisten. Alle zwei Jahre wechseln die Kategorien: Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch und Bilderbuch.

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