20 Fragen an : Sie schimpft hinterm Lenkrad

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Als Marktfrau ist Dana Heitmann einer breiten Kundschaft bekannt.

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01. Juni 2019, 05:00 Uhr

Seit zehn Jahren verkauft Dana Heitmann auf dem Wochenmarkt, zuerst Obst und Gemüse, dann Wurst- und Fleischwaren. Die Güstrowerin hatte Anfang der 1990er-Jahre ihre Heimat verlassen und kehrte nach der Geburt ihre Tochter aber in die Barlachstadt zurück. Das Interview zum Wochenende mit Dana Heitmann führte SVZ-Redakteurin Regina Mai.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Wenn es die Zeit erlaubt, bin ich gern irgendwo am Wasser, sonst aber gern auch zu Hause jetzt in Bellin.


Wenn Sie morgen Bürgermeisterin wären, was würden Sie in ihrem Wohnort/ ihrer Gemeinde als erstes ändern?
Ich würde mir in Bellin mehr Aktivitäten wünschen. Ich denke da vielleicht an kleine Feste, die den Zusammenhalt unter den Bürgern fördern und das Leben insgesamt schöner machen.


Wo kann man Sie am ehesten treffen?
An den Werktagen auf den Marktplätzen in Güstrow und in Bützow.


Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Als erstes habe ich Altpapier gesammelt und dann auch einen Ferienjob bei der HO in Güstrow gehabt.


Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ganz bestimmt für ein paar Süßigkeiten und für meine erste Sonnenbrille, eine mit einem weißen Rahmen, war damals total in.


Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern ein Instrument spielen können, vorzugsweise die Gitarre, und Fremdsprachen sprechen.


Was stört Sie an anderen?
Unpünktlichkeit und Arroganz kann ich nicht leiden.


Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Gelacht habe ich mit meiner Tochter Anna, die im Netz auf ein lustiges Tierfoto gestoßen ist und es mir gezeigt hat.


Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Ich bin relativ vernünftig. Ich schimpfe aber beim Autofahren wie ein Rohrspatz. Das ist wohl unvernünftig und sowieso sinnlos.


Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Helden sind meine Eltern und meine Schwester Dorit. Sie haben großen Anteil daran, dass ich heute bin, wie ich bin. Dafür bin ich ihnen dankbar.


Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lesen den Thriller von Lisa Jackson: Greed – Tödliche Gier.


Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die amerikanische Serie Grey’s Anatomy.


Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Weder beim Karneval noch beim Fußball, beides muss nicht sein.


Wen würden Sie gerne mal treffen?
Hella von Sinnen oder Tina Turner – zwei starke Frauen.


Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Bei mir gibt es hauptsächlich deutsche Küche.


Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Das ist von Queen „We will rock you“ . Der Song erinnert mich an die erste Schulparty und die war klasse.


An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das war ein Diamant-Fahrrad zu meinem 14. Geburtstag – metallic blau.


Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Schön wäre mehr Zeit für mich und die Familie und ein Urlaub auf den Malediven.


Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
So weit reichen meine Gedanken nun doch noch nicht. Mehr Zeit für die Familie wird dann ja wohl sein.


Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Andreas Hammermeister, der in Krakow am See Jugendarbeit macht und immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Freuden den Jugendlichen hat.












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