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Güstrower Anzeiger

22. November 2017 | 14:07 Uhr

Güstrow : Sie macht anderen Mut

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Seit zehn Jahren ist Marion Freudenberg als Ermutigungstrainerin in Güstrow tätig – ihr Mut-Institut ist ihr ganzer Stolz.

von
erstellt am 02.Mär.2017 | 05:36 Uhr

Fröhlich öffnet Marion Freudenberg die Tür zu ihrem Mut-Institut in der Gleviner Straße in Güstrow. Der Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee steigt dem Besucher in die Nase und die vielen Farben in den Räumlichkeiten strahlen – ebenso wie ihre Besitzerin – Energie und Freundlichkeit aus. Ausgestattet mit einigen Notizen nimmt Marion Freudenberg in ihren roten Cocktailsessel Platz. „Hier sitze ich immer während meiner Beratungen“, erzählt sie beiläufig. Die 56-Jährige ist Individualpsychologische Beraterin und Encouraging-Trainerin – „Ich sage auch gerne Ermutigungstrainerin dazu, denn mit dem englischsprachigen Begriff kann doch kaum jemand etwas anfangen“, erklärt Marion Freudenberg.

Seit zehn Jahren berät sie Menschen in allen Lebenslagen. Die Ermutigung spiele dabei stets eine große Rolle. „Es ist wirklich schade, dass so viele Menschen entmutigt sind, aber ich bin froh, dass ich die Fähigkeit habe ihnen Mut zu machen“, sagt Marion Freudenberg, die, bevor sie sich selbstständig machte, 30 Jahre als Grundschullehrerin tätig war. „Das habe ich sehr gerne gemacht. Psychologie interessierte mich auch damals schon und so habe ich viele Weiterbildungen besucht, die mir in meiner Arbeit mit den Kindern zugute kamen“, erinnert sich die Güstrowerin zurück. Zunächst habe sie neben dem Vollzeitjob Kurse gegeben, bis die Nachfrage so groß wurde, dass sie sich für den Schritt in die Selbstständigkeit entschied. „Das habe ich nie bereut“, sagt die Ermutigungstrainerin heute mit einem Lächeln auf den Lippen und ergänzt: „Obwohl es nicht immer leicht war.“

Viel Akquise war notwendig, um sich einen festen Kundenstamm aufzubauen und sich einen Namen zu machen. Wirklich ausgelastet sei sie „ehrlich gesagt erst seit September 2016“. Ein langer Weg der einen langen Atmen erfordere. „Ich kann meinem Mann nur danken, für die tolle Unterstützung“, sagt sie .

Auch auf ihr eigenes Privatleben habe das Bewusstsein um die Wichtigkeit von Ermutigung einen positiven Einfluss, erklärt Marion Freudenberg. Dabei sei wichtig, sein eigenes Lebensziel zu kennen und im Blick zu behalten, auf seine Intuition zu vertrauen und sich anzunehmen, wie man ist, macht Freudenberg deutlich.

Die Probleme, die die Beraterin in ihrem Institut erlebt, seien so verschieden, wie die Klienten selbst. „Meine Klienten stammen aus allen Alters- und Berufsschichten“, sagt Marion Freudenberg. Darunter sind Jugendliche, bei denen die Themen Mobbing und fehlender Selbstwert häufig auf der Agenda stehen, aber auch Krebskranke, die Ermutigung nötig haben und Familien, bei denen Erziehungsfragen im Vordergrund stehen.

Marion Freudenberg betrachtet ihre Klienten ganzheitlich. Darum bietet sie in ihrem Mut-Institut neben der Beratung auch das Besprechen, Ernährungsberatungen zum „Ich-Gewicht“ und Zumba an. Termine gibt es bei ihr nach Vereinbarung, aber am Montag von 16 bis 17 und am Mittwoch von 11 bis 12 Uhr lädt Freudenberg zu offene Sprechzeiten in ihr Mut-Institut ein.

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