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20 Fragen an : Sie lacht viel und unüberhörbar

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Karin Schmidt / Die Lehrerin in Laage engagiert sich politisch im Kreistag und in der Stadtvertretung

Karin Schmidt macht ehrenamtlich Politik im Landkreis und in der Stadt Laage. Sie ist Lehrerin im Recknitz-Campus Laage, im Vorstand des Theaterfördervereins Güstrow und Mutter von drei Kindern. 1954 geboren wuchs Karin Schmidt in Bautzen und Kamenz auf, machte Abitur und wurde Lehrerin für Staatsbürgerkunde und Gesichte. Später erweiterte sie ihre Ausbildung um das Fach Geographie. Durch ihren Mann, ein Berufsoffizier, kam sie 1984 nach Kronskamp. Sie war als Lehrerin tätig, saß in den Reihen der Fraktion Die Linke von 2001 bis 2006 im Landtag und war zehn Jahr lang Kreistagspräsidentin in Güstrow.


Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Am Ostseestrand möglichst noch mit Sonnenuntergang.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort andern?
Um etwas zu verändern, muss man nicht Bürgermeisterin sein. Dies kann ich als Stadtvertreterin bzw. engagierte Laagerin auch in Gang bringen. Davon unabhängig fehlt mit eine wirkliche Geschäftsstraße, die sich vielleicht zu entwickeln beginnt.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Selten zu Hause, weil ich beruflich und ehrenamtlich stark eingebunden bin. Meine Freizeit verbringe ich gern mit den Kindern.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Bei meiner ersten Sommerferienarbeit nach der 8. Klasse in einer Großküche.

Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für italienische Plateauschuhe und einen blauen Stickanzug. Beides war damals hoch modern.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern ein Musikinstrument spielen können, am liebsten Klavier oder Orgel.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit, Ichbezogenheit, Pessimismus, ständiges Meckern, ohne sich selbst einbringen zu wollen.

Worüber haben Sie zuletzt herzhaft gelacht?
Das ist schwer zu sagen, denn ich liebe es zu lachen und das passiert mir täglich mehrmals. Es ist auch nicht zu überhören.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Auf die Weihnachtskarten schrieb ich, dass ich im nächsten Jahr mehr Freizeit für Privates haben werde.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Meine Mama, weil sie ich nach einem schweren Schlaganfall ins Leben zurück gekämpft hat, und mein Papa dafür, wie er ihr dabei geholfen hat.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Auf meinem Nachttisch liegen derzeit fünf Bücher, die ich nach Stimmungslage abarbeite. Das neueste davon ist „Drücken sie alle Tasten gleichzeitig –Mein Leben mit Computern und ihren Angehörigen“.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Ich mag beides. Auf alle Fälle bin ich beim Karneval in Laage und, wen es klappt, mit meinen Töchtern in Köln unterwegs.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Viele historische Persönlichkeiten, um das über sie Geschriebene hinterfragen zu können: Karl der Große, Konfuzius, Mahatma Gandhi, Mutter Theresa und viele andere. Leider geht das nicht.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich mach alle diese Küchen insbesondere, wenn ich sie bei Freunden genießen kann. Meine eigenen Kochkünste kommen nur beim Besuch der Familie gefragt. Dann gibt es Omas „weltbeste“ Nudeln.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Ich erinnere mich daran, dass meine Tochter das Lied „Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer“ gesungen hat. Gänsehautfeeling.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Zu meinem 18. Geburtstag habe ich als Blumenliebhaberin von meinen Freundinnen und Freunden riesige Chrysanthemen und einen Nelkenstrauß erhalten. Das war im November zu DDR-Zeiten einsame Spitze.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine Weltreise an alle die Orte, welche ich in meinem Geschichts- und Geografieunterricht bisher nur aus fremden Darstellungen vermitteln kann.

Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?
Ich hoffe auf viele weitere Enkelkinder um mit ihnen den Sinn des Lebens zu erkunden.
Wem, sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Frau Kräutner, eine der Raumpflegerinnen an meiner Schule, welche ich sehr schätze. Sie ist immer gut drauf, trotz des täglich hohen Arbeitspensums, welches sich bei diesem Wettern um ein Vielfaches erhöht – ohne finanziellen Ausgleich. Solche notwendigen Tätigkeiten werden einfach zu wenig gewürdigt.








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