Sie lacht gern auch über sich selbst

Beim Karneval darf es für Birgit Lendner gern auch mal sehr farbenfroh sein. Vielleicht ist es im nächsten Jahr ein Marienkäfer-Kostüm. Dieses Jahr stehen beim Laager Karneval Mickey- und Mini-Mouse im Mittelpunkt.
Beim Karneval darf es für Birgit Lendner gern auch mal sehr farbenfroh sein. Vielleicht ist es im nächsten Jahr ein Marienkäfer-Kostüm. Dieses Jahr stehen beim Laager Karneval Mickey- und Mini-Mouse im Mittelpunkt.

20 Fragen an Birgit Lendner / Die Laagerin ist Standesbeamtin und engagiert sich seit vielen Jahren im Carnevalsclub Lawena

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11. Februar 2014, 17:04 Uhr

Die Begeisterung für den Karneval ist Birgit Lendner in die Wiege gelegt, ist sie doch am 11. 11. 1965 geboren. Folgerichtig kam sie früh zum Carnevalsclub Lawena (CCL) in Laage. Dort ist sie im Vereinsvorstand. Birgit Lendner, die zwei Söhne hat, ist in Laage aufgewachsen, hat bei der Bahn gelernt, ein Studium angeschlossen und sich zum Ingenieur für Transportwesen ausbilden lassen. Bis Mitte der 1990er-Jahre arbeitete sie als Berufsschullehren an der Bahnschule in Güstrow. Danach wechselte sie in die Stadtverwaltung Laage, wo sie seit 2001 Standesbeamtin ist.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
In Laage oder auch an der Ostsee. Ein Sonnenuntergang bei einem Glas Rotwein …

Was würden Sie als Bürgermeisterin in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Man muss nicht Bürgermeisterin sein, um etwas zu verändern. Man kann sich immer einbringen. Ich finde, dass Laage eine gute Entwicklung genommen hat. Schön sind zum Beispiel die beiden neuen Cafés. Ich kaufe gern in der Stadt ein. Wenn es so weitergeht, ist in Laage alles in Ordnung.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
Im Rathaus oder irgendwo in der Stadt.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Rüben hacken.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich glaube es waren ein Paar Schuhe aus dem Exquisit-Laden.
Was würden Sie gerne können?
Ich würde gern ein Instrument spielen können. Mein Vater spielte Akkordeon. Ich war über die Blockflöte nicht hinaus gekommen.
Was stört Sie an anderen?
Unehrlichkeit und Missgunst.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Es gab so machen Grund zum Lachen auf der jüngsten Veranstaltung des Laager Karnevalvereins. Auch über mich selbst kann ich herzlich lachen.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Das Stück Torte war wohl doch zu groß. Hinterher war mir schlecht.
Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?
Ich habe keinen persönlichen Helden, aber ich denke, dass alle Menschen, die ihr Leben meistern und dabei mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen, Helden sind.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Ich lese gerade den „Traumfänger“, ob wohl ich mehr der Handarbeitstyp bin. Ich stricke viel und gern.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die Sendung gibt es nicht. Ich sehe gern Sport, auch mal das Nordmagazin und zum Herunterkommen darf es auch mal ein Film von Rosamunde Pilcher sein.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Natürlich beim Karneval, aber durchaus auch mal beim Fußball in Laage und noch lieber beim Handball. Mein Sohn Maximilian spielt Handball.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Ich würde gern mal mit Heiner Brandt, dem ehemaligen Handball-Nationaltrainer plaudern.
Wenn Sie kochen: was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich koche und backe sehr gern und probiere immer wieder etwas Neues aus. Das kann auch richtig kräftige deutsche Küche sein. Chinesisch ist nicht so angesagt.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Es gibt viele schöne Lieder. Besondere Erinnerungen hängen nicht daran.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Ich habe schon viele schöne Geschenke bekommen, aber das muss gar nicht sein. Ich freue mich zum Beispiel sehr darüber, wenn Ehepaare, die ich getraut haben, mir hinterher noch einen Gruß schicken und sich bedanken. Das reicht.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Eine schöne Reise, wohin ist noch offen. Ein Motorradführerschein wäre auch schön. Vielleicht schaffe ich das noch.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentnerin?
Keine Ahnung, daran denke ich jetzt noch nicht.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?
Fritz Bartels. Das ist ein alter Laager. Er weiß so unendlich viel über die Stadt und kann wunderbar erzählen.











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