Märchenaufführung auf Rollschuhen : Show, Sport und über 250 Kostüme

Szene aus der Aufführung „Aschenputtel“.  Fotos: Christian Menzel (4)
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Szene aus der Aufführung „Aschenputtel“. Fotos: Christian Menzel (4)

1. Güstrower Rollsportverein begeisterte am Wochenende in zwei Vorstellungen mit Weihnachtsmärchen „Aschenputtel“

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07. Dezember 2014, 21:30 Uhr

Als sich am Sonnabend nach zweieinhalb Stunden die Mitwirkenden des 1. Güstrower Rollsportvereins zum Schlussbild versammelten, brandete tosender Beifall auf. Der galt zur Premiere des diesjährigen Weihnachtsmärchens den Akteuren um „Aschenputtel“ Katja Lindtner auf dem Parkett, aber ebenso den ungezählten Mitwirkenden hinter der Bühne.
Unter der Gesamtregie von Vereinschefin Doris Janthur boten die zwischen drei und 35 Jahre alten Rollsportler sowie weitere Mitwirkende eine Aufführung, die Show und Sport miteinander verband. Eine Neuerung gab’s ziemlich am Anfang, als Klara Nikolai und Henning Erler von der Kreismusikschule Güstrow life mit dem Saxophon auftraten. Wieder dabei, aber dieses Mal in größerem Umfang, waren die unter dem Dach des Vereins trainierenden Turniertänzer des TSC Nordlicht Rostock. Ihre Auftritte fügten sich nicht nur stimmig in die Inszenierung ein, sondern verschafften den Rollsportlern auch Zeit für den Kostümwechsel. Apropos Kostüme. Über 250 Jacken, Blusen und vor allem Kleider mussten neu gefertigt oder umgearbeitet werden, eine Mammutaufgabe für die drei Schneiderinnen Christa Jäger, Sabine Mroch und Doris Janthur. Erzählt wurde, dass die letzten vier Kostüme erst Stunden vor der Premiere fertig wurden. Hinter den Kulissen hatte auch Melani Selami alle Hände voll zu tun, um einige der Mitwirkenden zu frisieren und zu schminken. Ebenfalls für das Publikum nicht sichtbar vollbrachten die Techniker Matthias Illig (Licht) und Matthias Köster (Ton) Höchstleistungen. 15 Muttis aus dem Verein hatten leckeren Kuchen gebacken, der im Foyer buchstäblich weg ging wie die „warmen Semmeln“. Einen Dank richtete Doris Janthur auch an den Güstrower Tatortreiniger Ralf Starck, der bei Unternehmen der Barlachstadt über 700 Euro für das Vorhaben gesammelt hatte. Und natürlich Dank und Anerkennung für die kleinen und großen Akteure - darunter viele ehemalige Aktive, die fürs Weihnachtsmärchen immer wieder die Rollschuhe anziehen -, die von sieben Übungsleitern in zahlreichen Proben für die Aufführung vorbereitet wurden.
Traditionell führt der 1. Güstrower Rollsportverein sein Weihnachtsmärchen in den Winterferien vor Kindern aus Kindertagesstätten der Barlachstadt auf. Das wird auch 2015 so sein. Die Kinder können sich darauf freuen.
Christian Menzel



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