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Güstrower Anzeiger

18. Dezember 2017 | 10:11 Uhr

Lohmen : „Senioren sind die Zukunft“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wettbewerb „Seniorenfreundliche Gemeinde“: Jury besucht morgen Lohmen. Wohn- und Pflegezentrum feiert 25-jähriges Jubiläum.

von
erstellt am 28.Aug.2017 | 05:00 Uhr

Lohmen will „Seniorenfreundliche Gemeinde“ werden und beteiligt sich am Wettbewerb des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem der Antrag termingerecht eingereicht wurde, kommt morgen eine Jury nach Lohmen, um sich vor Ort ein Bild über die Seniorenfreundlichkeit der Gemeinde zu machen. Da trifft es sich gut, dass das Wohn- und Pflegezentrum „Am Walde“ am 1. und 2. September sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Der Eigenbetrieb der Gemeinde ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Seniorenfreundlichkeit von Lohmen geht.

Mit dem Alten- und Pflegeheim sieht Bürgermeister Bernd Dikau die Chance, die „Gemeinde zukunftsweisend aufzubauen“. Deshalb ist das Heim auch eine wichtige Station bei der morgigen Rundfahrt der Jury durch das Dorf. „Senioren sind die Zukunft“, verkündet er. Sie seien ein wichtiges Potenzial für die Gemeinde, das man nutzen müsse. „Gleichzeitig brauchen wir auch Pflege- und Betreuungskräfte hier vor Ort, die sich um die Senioren kümmern. So siedeln sich auch junge Leute in unserer Gemeinde an“, ist Dikau überzeugt. Er rechnet sich gute Chancen bei dem Landeswettbewerb aus. Im Jahr 2010 belegte Lohmen schon einmal den 2. Platz. „Jetzt wollen wir die Jury von den Fortschritten seit dem Jahr 2010 überzeugen“, sagt er.

„Wir sind ein lebendiger Bestandteil des dörflichen Lebens“, unterstreicht auch Klaus-Torsten Giercke, seit 2010 Leiter des Wohn- und Pflegezentrums „Am Walde“. In 25 Jahren hätten gut 500 Menschen in dem Altenheim ihren Lebensabend verbracht. Zurzeit hat das Pflegeheim 50 Bewohner. Im angegliederten Betreuten Wohnen leben 30 Senioren und 55 Personen werden vom Häuslichen Krankenpflegedienst betreut, den Giercke ebenfalls anbietet. Knapp 80 Mitarbeiter kümmern sich um die älteren Mitbürger auf dem Land. „Es ist uns wichtig, dass die Alten hier im Dorf und in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und gepflegt werden können“, sagt der Einrichtungsleiter.

Nächsten Freitag wird das Jubiläum intern mit Bewohnern und Mitarbeitern gefeiert, Sonnabend ist das ganze Dorf eingeladen. „Wir bauen ein achtmal 18 Meter großes Festzelt auf“, kündigt Giercke an. Zum Auftakt am Sonnabend spielt die Krakower Feuerwehrkapelle, abends singt der Güstrower Chor „Regenbogen“. „Es ist schön, dieses Jubiläum erleben zu dürfen“, sagt Giercke. „Das ist denen zu verdanken, die hier arbeiten und gearbeitet haben.“  

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