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Seniorenbeirat Güstrow : Senioren kommen gut in Frühling

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Seniorenbeirat der Stadt lud gestern zum Frühlingsfest ins Güstrower Bürgerhaus / Beirat feiert am 13. Oktober sein 20-jähriges Bestehen

Das Tanzbein schwingen und die Gemeinschaft genießen – das wollten die Senioren beim gestrigen Frühlingsfest im Güstrower Bürgerhaus. Für Emmy Grabowski (82) hatte Hans-Joachim Bose genau die richtige Tanzmusik aufgelegt. „Früher haben wir immer im Hansabad getanzt“, sagte die 82-Jährige. Ganz ohne Begleitung fand sie gestern immer jemanden, der mit ihr tanzte. „Ich habe sehr viele Bekannte hier“, sagt sie.

Für viele der Senioren ist es wichtig, einmal Gelegenheit zur Gemeinschaft und zum Gespräch zu haben. Dafür konnten sie auch gestern die Tanzpausen genießen. Etwas mehr als 100 Frauen und Männer der älteren Generation aus Güstrow hatten sich am Nachmittag ins Bürgerhaus aufgemacht. Es war das erste Frühlingsfest unter der Organisation des neuen Seniorenbeiratsvorsitzenden Manfred Holm-Gabriel. Insgesamt war es das 18. Frühlingsfest seit Begründung des Seniorenbeirates der Stadt. „Die Senioren sollen gut in den Frühling kommen und sie sollen merken, dass wir etwas für sie tun“, sagte Manfred Holm-Gabriel. Er war froh, dass die Volkssolidarität mit im Boot war und die Kosten für das Programm übernahm. Der kleine Gertrudenchor sang zwischendurch Frühlingslieder.

Der Seniorenbeirat hat in diesem Jahr noch einige Höhepunkte. Ein für den Beirat wichtiger Termin ist der 13. Oktober. Dann wird nämlich das 20-Jährige Bestehen begangen. Jedoch zuvor wird neben dem Herbstfest auch das Fest der über 90-Jährigen organisiert. Die Organisation dieser Feste will der Beirat auch weiterhin beibehalten. Dafür benötigt er rund 2000 Euro. Einen kleinen Zuschuss gibt es zwar von der Stadt, doch den größten Teil des Geldes muss der Beirat selbst aufbringen. „Dafür brauchen wir Sponsoren“, sagt Holm-Gabriel.

Der Seniorenbeirat will sich einbringen in der Stadt. Erst kürzlich war der Beirat mit von der Partie, als der Tag der Inklusion begangen wurde. „Das war eine große Veranstaltung und nur gemeinsam funktioniert sowas“, ist sich der Vorsitzende sicher. Ein solches Aktionsbündnis sei immer besser, als wenn jeder Verein allein da stehe.

Genau aus diesem Grund wird schon seit einiger Zeit das Sommerfest mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband gefeiert. So auch dieses Jahr.

 

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