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Güstrower Anzeiger

24. September 2017 | 03:31 Uhr

Selbstbewusstsein gestärkt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schüler der Anne-Frank-Schule stellten Projekte zu ihren Kulturtagen vor

Die jüngsten Schüler der Anne Frank-Schule spielten zu den Kulturtagen an der Güstrower Schule jetzt die Geschichte „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub nach. Da haben zwei Pinguine Tickets für die Arche Noah bekommen, um sich vor der Sintflut zu retten. Aber was machen sie mit ihrem Kumpel, dem dritten Pinguin? Die zwei beschließen, ihn in einem Koffer auf die Arche zu schmuggeln.

„In diesem Schuljahr haben wir uns das Projekt Arche Noah vorgenommen“, erzählt Lehrerin Petra Herbst. Dafür sind die sieben- und achtjährigen Kinder nach Rostock gefahren und haben sich dort die Arche im Stadthafen angesehen, sie haben über das Buch gesprochen, die Aufführung im Ernst-Barlach-Theater besucht und schließlich ihre eigene Geschichte für die Bühne entwickelt. „Mit dem Theaterstück haben wir vor sechs Wochen begonnen. Neben den Proben mussten wir Kostüme und Requisiten basteln oder organisieren. Besonders die Woche vor der Aufführung war sehr aufregend“, sagt die Lehrerin. Jeder Schüler der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung war in irgendeiner Weise in die Kulturtage am Dienstag und Mittwoch eingebunden. Da wurden Theaterstücke einstudiert, Tanzprojekte vorgestellt, ein selbst gedrehter Film gezeigt oder eine Zaubershow aufgeführt.

Seit wann es die Kulturtage an der Anne-Frank-Schule gibt, weiß Schulleiter Andreas Rösel gar nicht mehr so genau. „Mindestens über 20 Jahre“, schätzt er. Für ihn haben die zweitägige Veranstaltung und die Probenwochen davor einen hohen Stellenwert. „Mit diesen Projekten wird die Entwicklung der Schüler auf vielen Gebieten gefördert. Sie lernen, eine Aufführung vorzubereiten, üben sich im darstellenden Spiel und kommen mit der Muttersprache voran“, sagt er. Außerdem stärke der Beifall das Selbstbewusstsein der Schüler.

Und Applaus gab es reichlich. Den spendeten die Schüler aus der Anne-Frank-Schule, aber auch eine Besuchergruppe des DRK-Seniorenheims „Viertes Viertel“, eine Klasse der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Hören und eine Gruppe der Kita „Sonnenkinder“, die am zweiten Tag eingeladen worden waren.



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