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Blutiger Streit Teterow: 2 Festnahmen : SEK stürmt Haus, ergreift Mann im Bettkasten

vom

Erst eine gemeinsame Feier dann ein blutiger Streit: In Teterow ist ein Auseinandersetzung unter vier Männern eskaliert. Am Ende kamen zwei Männer ins Krankenhaus - zwei Männer wurden festgenommen.

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2015 | 09:05 Uhr

Eine Feierlichkeit in Teterow im Landkreis Rostock wurde am späten Samstagabend nach einer Messerstecherei durch das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei beendet. Zwei Tatverdächtige wurden demnach noch in der Nacht zum Sonntag festgenommen. Beamte des Spezialeinsatzkommandos nahmen einen 34-Jährigen fest, der sich in einem Haus in der Nähe des Tatortes versteckt hatte. Ein weiterer, 48-jähriger Tatverdächtiger wurde in der Wohnung einer Bekannten gefasst.

Zu der gewalttätigen Auseinandersetzung war es nach ersten Erkenntnissen der Ermittler im Anschluss an eine Feier gekommen. Die beiden späteren Opfer waren demnach schon zuhause, als sie von den beiden Tatverdächtigen noch einmal aufgesucht wurden. Vor dem Haus in der Nähe der Polizeiinspektion eskalierte der Streit dann offenbar, wie Edo Kuhlmann, Leiter der Polizeiinspektion Güstrow mitteilte.

Einer der Angreifer soll plötzlich ein etwa zehn Zentimeter langes Messer gezückt und einem 33-Jährigen in die Brust gerammt haben. Auch ein 28-Jähriger erlitt Schnittverletzungen.  Die Polizei vermutet, dass er mit einem Säbel oder Schwert angegriffen wurde. Beide Verletzten schleppten sich stark blutend zur nur wenige Meter entfernt liegenden Polizeiwache. Einer brach auf der Treppe zusammen, der zweite im Vorraum. Sofort verständigte die Polizei einen Notarzt.

Der 33-Jährige wurde beim Angriff schwer an der Lunge verletzt. Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen auf die Intentivstation nach Güstrow gebracht. Auch der 28-Jährige musste ärztlich behandelt werden.

Nach den Attacken verschanzte sich der Angreifer in dem Wohnhaus zusammen mit vier weiteren Personen (Mutter, Vater, Bruder, Freundin). Die Polizei forderte das SEK an. Schwer bewaffnet und maskiert umstellten die Spezialkräfte das Haus. Gegen 0.45 Uhr griff das SEK schließlich zu. Vorher hatten die Eltern bereits das Haus verlassen. Die SEK-Kräfte überwältigten den mutmaßlichen Täter und nahmen ihn fest. Bei  Untersuchungen des Hauses fand die Polizei mehrere Messer. 
 

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