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Jugend musiziert : Sehr gut mit Blockflöte präsentiert

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Rahel Fischer erspielt 21 Punkte und einen 3. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“

von
erstellt am 26.Mai.2015 | 21:00 Uhr

Mit 21 Punkten und einem 3. Preis kehrte die Güstrowerin Rahel Fischer (14) vom 52. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ aus Hamburg zurück. Am Pfingstwochenende hatten sich dort 2500 Nachwuchsmusiker um gute Platzierungen und Bewertungen bemüht. Neben Rahel Fischer (Blockflöte), die von Karl Petzschmann auf dem Klavier begleitet wurde, war von der Kreismusikschule Güstrow Wiebke Lüth (Gitarre) aus Bützow beim bundesweiten Wettbewerb dabei. Aus MV waren es 59 Teilnehmer.

„Ich freue mich sehr über diese gute Bewertung“, sagte Ulrike Bennöhr, Lehrerin von Rahel Fischer, die in Hamburg mit dabei war. Und auch Rahel selbst war sehr zufrieden. „Ich wollte mindestens 20 Punkte erreichen“, hatte sie vorher gesagt – und das übertraf sie mit 21 Punkten sogar.

In der Solokategorie Blockflöte trat Rahel Fischer in der Altersgruppe III an. Sie ließ „Sonata prima“ von Dario Castello sowie das „Largo“ aus dem Concerto C-Dur von Vivaldi erklingen. Das dritte Stück aber war ihr Lieblingsstück. „Das hat mein Bruder extra für mich geschrieben“, berichtet die 14-Jährige, die seit neuneinhalb Jahren das Spiel auf der Blockflöte erlernt. Der Solo-Wettbewerb stellt besondere Anforderungen an die Musikschüler ihrer Altersgruppe. Es mussten mindestens drei vollständige Werke oder vollständige Sätze aus mindestens zwei unterschiedlichen Epochen dargeboten werden. Auch das meisterte Rahel Fischer mit Bravour. „Rahel zu unterrichten macht Freude, weil sie aufgeschlossen, umsetzungsbereit und hochmotiviert ist“, sagt Ulrike Bennöhr. Wahrscheinlich auch darum konnte sie Rahel mit drei unterschiedlichen Flöten in den Wettbewerb schicken, bei denen zum Teil verschiedene Grifftechniken zu beachten sind. Eine außergewöhnliche musikalische Begabung war auch schon bei ihren fünf Geschwistern zu beobachten, die ebenfalls erfolgreiche Absolventen der Musikschule waren.

Die Förderung solch begabter Schüler ist für Lehrer oft anstrengend. „Rahel zum Beispiel braucht viel zusätzliches musiktheoretisches und stilistisches Fachwissen“, so Ulrike Bennöhr.

Die Lehrerin freute sich auch über den Auftritt ihres zweiten Schützlings in Hamburg, Wiebke Lüth. Die Bützowerin, in der höheren Altersgruppe IV startend, erreichte mit ihrem Gitarren-Solo 19 Punkte, wofür es das Prädikat „sehr gut“ gab.

 

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