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Zusammenschluss der Tourismusverbände bis 2013 geplant : "Seenplatte" und "Schweiz" fusionieren bald

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Die Tourismusverbände „Mecklenburgische Seenplatte“ und „Mecklenburgische Schweiz“ fusionieren zum Jahresende bzw. Jahresanfang. Erklärtes Ziel der Fusion: Den Touristen in der Region mehr Möglichkeiten bieten.

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erstellt am 27.Aug.2012 | 10:11 Uhr

Güstrow | Die Tourismusverbände „Mecklenburgische Seenplatte“ und „Mecklenburgische Schweiz“ fusionieren zum Jahresende bzw. Jahresanfang. Das bringen Verträge auf den Weg, die die Gremien und Mitglieder beschließen.

"Die Tourismusregionen stehen im harten Wettbewerb. Markenentwicklung, Qualität und Innovationen bei der Werbung um Gäste erfordern von Tourismusverbänden eine hohe Spezialisierung und Professionalisierung, die kleine Regionen allein nicht mehr leisten können. Ein guter Weg Marken- und Managementstärke zu erlangen ist auch im Tourismus die Fusion mit einem potenten Partner. Wir machen im Land jetzt den Anfang", nennt Christin Hannemann, Geschäftsführerin der "Schweiz", den Hauptgrund. "Das wollen auch die Mitglieder. 2007 hat es dazu bereits den ersten Entscheid gegeben", ergänzt Kersten Koepcke, Geschäftsführer "Seenplatte".

Beide Geschäftsführer sehen in der Fusion eine Herausforderung, die Tourismus intensität in einem schrumpfenden Gästemarkt zu halten und auszubauen. Dazu wollen sie Verantwortung auf breiten Schultern. Die regionalen Tourismusverbände vereinen dabei touristische Leistungsträger, Gemeinden, Landkreise und Branchen-Fachleute, also das Spektrum Infrastruktur, Service, Management. Hannemann: "Nur mit diesem Mix und einer Arbeitsteilung sind wir tatsächlich wettbewerbsfähig." In der Praxis umgesetzt heißt das "ein schlagkräftiges, gemeinsames Management der Reiseregionen" aufzubauen. Beide Verbände packen deshalb ihre Aufgaben- und Geschäftsbereiche zusammen, nutzen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter. Deren Arbeit sei im übrigen sicher, sagt Koepcke, denn die Aufgaben werden eher mehr.

Zusammen kommen auch die Spezialstrecken beider Verbände. In der "Schweiz" sind das Schlösser und Herrenhäuser. Davon werde z.B. die "Seenplatte" profitieren, ist sich Koepcke sicher. Nachteile sehen beide Geschäftsführer nicht, denn es bleibt die Hauptaufgabe, Urlaubsgäste in die Region zu holen. Damit gebe es generell keine Änderung der Aufgaben im neuen Verband. Hannemann: "Aber der Anspruch vieler Aufgaben ändert sich und erfordert, dass wir diese Veränderung aktiv gestalten." Das gelte auch für die Region Güstrow, in der viele schon jetzt feste Partner sind, so Hannemann. Hannemann: "Keinem wird etwas zugewiesen, allein die Intensität der Zusammenarbeit bestimmt Platz und Bedeutung. " Das gelte auch für den neuen Landkreis Rostock als Verbandsmitglied und nicht nur als einfacher Rechtsnachfolger Güstrows, betont Kersten Koepcke.

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