zur Navigation springen

Freiwillige Feuerwehr Kritzkow : Schwerpunkt bei technischer Hilfeleistung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Kritzkower Feuerwehrleute zogen Jahresbilanz: 28 Einsätze im Jahr 2016.

von
erstellt am 07.Mär.2017 | 12:00 Uhr

Zu 28 Einsätzen, vier mehr als 2015, mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kritzkow im vergangenen Jahr ausrücken. Hauptsächlich handelte es sich um technische Hilfeleistungen. „Mit zehn Kameraden sind wir im Durchschnitt 15 Minuten nach der Alarmierung am Ort des Geschehens“, betont Mark Gerion. Das sehe er „nach wie vor als sportliche Leistung“, fügt der Wehrführer hinzu.

Für die Kritzkower Wehr spricht auch ihre Stärke. 38 Männer und Frauen bilden die Einsatzabteilung. 16 Mädchen und Jungen sind in der Jugendwehr, neun Kinder in der Bambinigruppe (sechs bis zehn Jahre). Die Ehrenabteilung zählt fünf Mitglieder, berichtet Gerion. Stolz ist der Wehrführer darauf, dass 16 Kameraden die Ausbildung als Atemschutzgeräteträger haben. Die Nr. 16 ist René Sachs, der auf der Jahreshauptversammlung der Kritzkower Wehr zum Oberfeuerwehrmann befördert wurde. Den Rang eines Löschmeisters darf Eckhard Block seither für sich beanspruchen. Neu in die aktive Wehr aufgenommen wurden Lara Gerion und Eric Hoffmann. Sie kommen aus der Jugendfeuerwehr. In dem Zusammenhang lobt Gerion die Arbeit von Robert Lodig und Danny Pilger in der Jugendwehr sowie von Sarah Brosin, die die Bambinis anleitet. Auch seinen Stellvertreter Mirko Mank hob Gerion hervor. Der Unternehmer sei sehr eingespannt und doch immer da, wenn er gebraucht werde.

Einige Einsätze gerade in der ersten Jahreshälfte hätten viel von den Kameraden abverlangt. Mehrere Unfälle auf der B 103 und auf der Autobahn hielten die Kameraden auf Trab. Personen mussten aus Fahrzeugen befreit werden. In einem Fall konnte nur eine Leiche aus einem ausgebrannten Fahrzeug geborgen werden. Nach solchen Einsätzen reicht es manchmal nicht aus, zusammenzusitzen und darüber zu sprechen. „Wir mussten das Angebot der Hilfe für Helfer in Anspruch nehmen“, berichtet der Wehrführer. Nur so könne das Erlebte abgearbeitet werden. Im Gedächtnis sei auch ein Unfall mit einem Pferdeanhänger geblieben. „Ein kleiner Junge war eingeklemmt“, erklärt Gerion die besondere Situation, die selbst bei erfahrenen Rettungskräften für einen gehörigen Adrenalinschub gesorgt hatte. Zu einem größeren Brand war die Kritzkower Wehr nach Laage ausgerückt. Atemschutzträger seien dabei zum Einsatz gekommen.

Daneben habe die Wehr im vergangenen Jahr ihren Anbau einweihen können, unterstützte Veranstaltungen im Dorf und war Mitorganisator der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes im März 2016. „Wir können nicht nur Feuerwehr“, schlussfolgert Wehrführer Gerion.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen