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Güstrow : Schwerer Verkehrsunfall überschattet Mela-Eröffnung

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Fünf Fahrzeuge bei Auffahrunfall beschädigt – zehn Verletzte mussten ins Güstrower Krankenhaus.

svz.de von
erstellt am 11.Sep.2014 | 12:25 Uhr

Ein schwerer Verkehrsunfall  mit zehn Verletzten  hat gestern den Start der 24. Mecklenburgischen Landwirtschaftsausstellung (Mela) in Mühlengeez bei Güstrow überschattet.  Ein 46-jähriger Mercedesfahrer fuhr gegen 9.35 Uhr auf  der B104 an der letzten Ampelkreuzung vor Mühlengeez  auf einen  Kleinbus auf und schob dadurch mehrere Fahrzeuge ineinander. „Der Aufprall war so stark, dass insgesamt fünf Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren“, sagte Gert Frahm von der Polizeiinspektion Güstrow.  

Acht der zehn Verletzten, die ins Güstrower Krankenhaus eingeliefert werden mussten,  sind Behinderte und deren Betreuer  aus der Lewitz-Werkstätten gGmbH in Ludwigslust.  In vier Kleinbussen waren sie  gemeinsam mit 19 weiteren Kollegen aus den  Werkstätten auf dem Weg  nach Mühlengeez. „Es sollte  eine Bildungsfahrt für unsere behinderten Mitarbeiter werden, die in der Landschaftspflege tätig sind sowie für unsere neuen Kollegen aus dem Berufsbildungsbereich“, so Marko Schirrmeister, Geschäftsführer der Lewitz-Werkstätten, gegenüber unserer Redaktion.   Die Stimmung in den vier Kleinbussen sei bis zum Aufprall ausgezeichnet gewesen.  Mela-Ausflüge  hätten in den Lewitz-Werkstätten   eine gute Tradition, sagte der Geschäftsführer.  Gemeinsam wollte man sich auch in diesem Jahr  auf der Messe moderne Technik zur Landschaftspflege ansehen. Doch dazu kam es nicht.

Fünf Rettungswagen und zwei Notärzte waren im Einsatz.  „Bis zur Räumung der Unfallstelle gegen 11.45 Uhr war die B 104 auf diesem Abschnitt voll gesperrt“, so Polizeisprecher Frahm.

Die Verletzungen seien nach ersten Erkenntnissen relativ leicht, die meisten Unfallopfer  würden   über Schmerzen im Hals-, Nacken, Kopf- und Rückenbereich klagen,  hieß es aus dem Krankenhaus. Wie Marko Schirrmeister gestern  gegenüber unserer Redaktion berichtete, konnten  drei der Verletzten  gegen Mittag die Klinik wieder verlassen. „Einer muss mindestens eine Nacht dort bleiben“, sagte er. Die Unverletzten hätten auf den Mela-Besuch verzichtet und seien nach dem Unfall nach Ludwigslust zurückgefahren.

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