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Güstrower Anzeiger

19. Oktober 2017 | 02:08 Uhr

INselseelauf : Schweißtreibend und so schön

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

38. Inselseelauf bei 25 Grad von 290 Startern absolviert / Spaß am Laufen hoch im Kurs

Mehr konnten sich die Verantwortlichen des Laufsportvereins Güstrow nicht wünschen. Die Sonne strahlte vom Himmel, als am Sonnabendvormittag der Startschuss für den 38. Inselseelauf an der Güstrower „Oase“ fiel. Immerhin 290 Starter machten sich auf den Weg, um fünf, zehn oder 20 Kilometer zurückzulegen. Die Strecke war gut abgesichert und alle Bedingungen passten. Den 20-Kilometer-Lauf gewann der Dresdener Tino Sickert.

„Von uns aus ist alles gut gelaufen. Es war eine gute Teilnehmerzahl“, resümierte Andreas Wurm, stellvertretender Vorsitzender des LSV gegen 12.30 Uhr. Da waren fast alle Starter mittlerweile im Ziel angelangt. Für etwa die Hälfte der Läufer ging es darum, einige Laufcup-Punkte einzufahren, soo zum Beispiel für Jan-Henrik Lange. Der 33-jährige startete für Greifswald und konnte begehrte 25 Punkte auf sein Konto verbuchen, obwohl er nicht der erste im Ziel war. Jedoch gehörten die beiden vor ihm liegenden nicht zum Laufcup. „Das war mein fünfter Lauf in diesem Jahr und einige weitere stehen noch aus“, erzählte er. Erst seit zwei Jahren beschäftigt er sich intensiver mit dem Laufen und es macht ihm Spaß. Auch die Strecke lag ihm. „Sie war hart aber abwechslungsreich“, sagte er.

Für andere war das Durchhalten wichtig. Zum Beispiel für Laura Jürß (17) vom Sportclub Laage. „Vor vier Jahren bin ich bei der zehn Kilometer-Strecke beim Inselseelauf umgekippt“, erzählt sie. Auch deshalb habe sie diesen Lauf in den vergangenen Jahren gemieden. Außerdem war der Lauf am Sonnabend ihr erster 10-Kilometer-Lauf nach einem Unfall im vergangenen Jahr. „Ab Kilometer sieben war ich ziemlich fertig, aber sonst lief alles sehr gut“, fasste sie ihn kurz zusammen.

Der Laufsportverein, der als relativ kleiner Verein mit 45 Mitgliedern dieses Lauf-Event organisiert, war zufrieden. „Für uns ist das schon alles sehr viel mit Osterlauf, Bahnlauf und Inselseelauf. Aber es finden sich auch immer wieder viele Helfer“, lobte Andreas Wurm. Etwa 50 Mitstreiter sind an solch einem Tag notwendig, um die Strecke abzusichern, das Feld mit dem Rad anzuführen oder die letzten Läufer einzusammeln.


Vizeweltmeisterin mit am Start


Besonderheiten gibt es immer wieder bei solch einem Lauf. Diesmal kam eine Vizeweltmeisterin mit an den Start. Aus Bures sur Yvette war Sophie Chabut mit den Schülern, die vom Laufsportverein eingeladen wurden, angereist. Die zehn Kilometer lief sie als Schnellste in ihrer Altersklasse. Kein Wunder, denn sie ist Vizeweltmeisterin im Triathlon. Im Gesamtklassement der Frauen musste sie lediglich Anna Brust vorbei ziehen lassen.

Mitgelaufen ist ebenfalls Tom Gröschel. „Ich habe meinen Kumpel begleitet und bin aus Spaß an der Freude dabei“, sagte er. Wayne Schneider, sein Freund, lief erstmalig beim Inselseelauf mit. „Fürs erste Mal bin ich zufrieden. Tom hat mich gut gezogen“, sagte der 23-jährige aus Güstrow.

Für alle, die beim Laufen mächtig ins Schwitzen gekommen waren, bestand die Möglichkeit nach manchem Becher Wasser und Grillwurst mit Salat, sich in der „Oase“ noch ein wenig auszutoben oder im Inselsee die Abkühlung zu suchen.



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