Schützenfest Güstrow : Schützenzunft ermittelt Bürgerkönig

Traten im Wettbewerb um den Bürgerkönig 2015 an: Marco Paternoga, Harry Jahr, Heiko Leuschner, Herbert Sevecke sowie Regina und Christian Axnick. Als Aufsicht fungierte Günter Possehl (von links).  Fotos: Christian Menzel
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Traten im Wettbewerb um den Bürgerkönig 2015 an: Marco Paternoga, Harry Jahr, Heiko Leuschner, Herbert Sevecke sowie Regina und Christian Axnick. Als Aufsicht fungierte Günter Possehl (von links). Fotos: Christian Menzel

Marco Paternoga setzt sich gegen fünf Mitbewerber durch / Schützenkönig und Damenkönigin sind Detlef und Sylvia Wysluch

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24. August 2015, 06:00 Uhr

Der Bürgerschützenkönig 2015 heißt Marco Paternoga. Er setzte sich auf dem Volks- und Schützenfest der Schützenzunft Güstrow 1441 gegen fünf Mitbewerber durch. Als es ihm gelang, von den elf Gliedern des Adlers den Rumpf mit dem Herzen zu treffen, war Paternoga der Sieg am Sonnabend nicht mehr zu nehmen. Stadträtin Jane Weber übergab dem Sieger den Pokal des Bürgermeisters der Barlachstadt.

Der Wettkampf um den Bürgerschützenkönig bildet in jedem Jahr einen Höhepunkt des Schützenfestes. Gekrönt wurden auf dem abendlichen Ball auch der im Verein ausgetragene Schützenkönig sowie die Damenkönigin. Mit Sylvia und Detlef Wysluch trug sich seit langer Zeit erstmals wieder ein Ehepaar in die Siegerliste ein. Zahlreiche Wettbewerbe im Kleinkaliberschießen, mit dem Luftgewehr und im Bogenschießen rundeten den sportlichen Teil des Festes ab.

Zum Treffen konnte der Vereinsvorsitzende Wolfgang Rühmling zahlreiche Gäste befreundeter Vereine, Gilden und Zünfte begrüßen. Darunter beispielsweise Vertreter der Hamburger Billwerder Gilde und des Postschützenvereins Elmshorn, welche die Güstrower 1990 bei der Neugründung der traditionsreichen Zunft tatkräftig unterstützt hatten. Mit Interesse registrierte Rühmling den Besuch der Brüeler Schützengilde von 1425. „Die sind ja sogar 16 Jahre vor uns gegründet worden und rangieren damit auch in der Liste der ältesten Zünfte vor uns“, stellte er erstaunt fest. Die Güstrower nehmen in diesem Ranking den 28. Platz der ältesten Zünfte in ganz Deutschland ein.

Insgesamt zog Rühmling ein positives Fazit des Festes. „Es hat wieder einmal gezeigt, dass die Schützen zusammenhalten und das Vereinsleben pflegen. Woran wir in der Zukunft arbeiten müssen, ist, vor allem junge Leute für das Sportschießen und für unseren Verein zu begeistern“, sagt Wolfgang Rühmling.

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