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Güstrower Anzeiger

24. November 2017 | 10:44 Uhr

Güstrow : Schützen rupfen den Adler

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schützenzunft feierte am Wochenende / Bürgerkönig ist der Güstrower Christian Axnick

Schützen aus zehn Vereinen, Zünften und Gilden waren am Sonnabend angereist, als die Güstrower Schützenzunft 1441 ihr Volks- und Schützenfest feierte. Auch am Sonntag gab es noch schießsportliche Wettkämpfe. Wie jedes Jahr wurde außerdem der Bürgerkönig ermittelt. In diesem Jahr gelang es dem Güstrower Christian Axnick, das letzte Teil des Adlers zu treffen und somit wurde er zum Bürgerkönig ernannt. Bereits am vergangenen Wochenende errang Eckhard Kusber den Titel des Schützenkönigs. Vizekönig wurde Lars Bertram.

Anzumerken ist, dass am Schießen zum Bürgerkönig keine Vereinsmitglieder teilnehmen dürfen. Ärgerlich für den 14-Jährigen Dominik Denecke, als jüngstes Vereinsmitglied hätte er sich gern versucht Das blieb ihm aber verwehrt. Vielmehr schossen Harry Jahr aus Mühl Rosin, Herbert Sevecke aus Parchim und Christian Axnick aus Güstorw mit. Auch Joachim Fietz aus Leegebruch bei Oranienburg kommt schon viele Jahre zum Schützenfest extra nach Güstrow und beteiligt sich auch gern an diesem Wettkampf für Bürger. Wer einen Teil des Adlers schießt, erhält eine Anstecknadel mit dem entsprechenden Körperteil. Als erstes muss der Ring am Schnabel getroffen werden. Reihum hat jeder Teilnehmer einen Schuss bevor die Runde von vorn beginnt. Fünf Schuss waren notwendig, dann fiel das glänzende Schmuckstück des nachgebauten Adlers. So mussten die Beteiligten Stück für Stück des Königs der Lüfte treffen – zuletzt sollte der Rumpf fallen.

Mit der Beteiligung der befreundeten Schießvereine und Gilden am Schützenfest zeigte sich Wolfgang Rühmling (77) als Vorsitzender zufrieden. „Es ist schön, wenn auch Gäste aus Güstrow und Umgebung dazu kommen“, sagt er. Derzeit gehören 49 Mitglieder zur Schützenzunft. Mit dem Nachwuchs sei es nach wie vor nicht leicht. „Drei bis vier Jugendliche haben wir meist, doch wenn sie in die Lehre gehen, sind weg“, sagt Eckhard Kusber, 2. Vorsitzender.

Vereinsintern werden übers Jahr zwei Pokale ausgeschossen. Schon häufiger wurden diese an Angehörigen der Familie Rußbüldt vergeben. Das war auch in diesmal so. Der Peter-Paul-Pokal ging an Thomas Rußbüldt, den Jedermannspokal erhielt dessen Vater Horst Rußbüldt.


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