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Güstrower Anzeiger

14. Dezember 2017 | 03:42 Uhr

Mitmach-Zirkus : Schüler in der Zirkusmanege

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zirkus „Phantasia“ aus Soltau kommt für die Güstrower Fritz-Reuter-Grundschule ins Van-der-Valk-Resort Linstow.

Die 300 Schüler der Fritz-Reuter-Grundschule Güstrow tauschen in der kommenden Woche ihre Klassenzimmer mit der Zirkusmanege. Der Zirkus „Phantasia“ aus Soltau kommt mit seinem Mitmach-Zirkus zu den Schülern. Aber nicht in die Schule nach Dettmannsdorf, sondern ins Van-der-Valk-Resort Linstow.

„Lehrer, Eltern, Großeltern, Freunde und Schüler dürfen sich auf eine außergewöhnliche Woche freuen, die mit sechs Vorstellungen in der Manege in einem richtigen Zirkuszelt endet“, macht Lars Wasserthal, Geschäftsführer des Mitmach-Zirkus neugierig. Er verspricht, dass man die Kinder bei diesem Zirkus-Projekt von einer ganz anderen Seite kennen lernen wird.

Jährlich 40 Projekte mit 9000 Kindern

„Da werden Eltern und Lehrer erleben, was Kinder alles können, obwohl man es nicht geglaubt hat“, sagt der Geschäftsführer. Er kann es behaupten, weil sein Mitmach-Zirkus seit Oktober 2010 erfolgreich durch Deutschland tourt. Wasserthal: „Wir realisieren jährlich bis zu 40 Projekte mit rund 9000 Kindern.“ Zum Team gehören zehn Erwachsene aus Deutschland, Holland und Tschechien. Die Trainer kommen alle aus dem Showgeschäft, sind Künstler und Artisten. Sie stellen mit den Kindern das Programm zusammen. Zur Auswahl stehen für die Erstklässler ein Schwarzlicht-Theater und für die anderen Klassen Akrobatik, Trapez-Vorführungen, Jonglage, Drahtseilakte, Zauberei, Clownerie, Fakir-Aufführungen und eine Schwerter-Kiste für eine Groß-Illusion. Wasserthal: „Außer, dass wir keine Tiere haben, unterscheiden wir uns von keinem anderen Zirkus. Nur, dass bei uns Kinder die Artisten sind.“ Aus seiner Erfahrung prophezeit er einen erfolgreichen Abschluss des Projektes. Zweieinhalb Tage stehen zum Üben zur Verfügung. Am ersten Tag sind die großen Artisten des „Phantasia“-Zirkus’ dran. Sie zeigen ein Programm, damit die Kinder sehen, was sie am Ende leisten können.

Sechs Vorstellungen für Eltern und Großeltern

Am 5. und 6. November, 10 Uhr, gibt es zwei Vorstellungen, zu denen z.B. Kitas eingeladen werden. Um 17 Uhr an diesen beiden Tagen und am Sonnabend (7. November, 10 und 14 Uhr) werden Eltern und Großeltern und alle anderen, die das Programm gern sehen wollen, ins Zirkuszelt gebeten.

„Die Idee entstand im Elternrat als es um unser Event, das wir alle zwei Jahre für Schüler und Eltern veranstalten, ging. Heike Gebauer, eine Mutter, die Marketing-Managerin in Linstow ist, äußerte sie“, erklärt Schulleiter Torsten Vieroth. Linstow sollte es sein, weil der Schulhof in Güstrow für das Zirkuszelt zu klein ist. Außerdem wusste Heike Gebauer, dass die Firma „Spreewind“, vom 10. bis 12. November in Linstow Veranstalter der 24. deutschen Windenergietage, ein Zirkuszelt aufbauen wollte. Hintergrund: Das Thema der Tage lautet wegen der gesetzlichen Vorlagen, mit denen es für die Branche hin und her geht, „Der Zirkus geht weiter“. Deshalb wollte Veranstalter Harald Düring für einen Tagungsort ein Zirkuszelt haben. Hier kam der Zirkus „Phantasia“ ins Spiel, bei dem einer seiner Mitarbeiter einmal war. Heike Gebauer hakte ein und fragte an: Warum nicht gleich den ganzen Zirkus für das Schulprojekt nach Linstow holen? Düring sagte zu, um so für das Thema Windenergie einen positiven Effekt zu erzielen. Er übernahm das komplette Projekt für die Schule, bis hin zur Beförderung der Schüler.

Torsten Vieroth und seine Kollegen freuen sich auf die Woche und sind gespannt, was die Kinder alles in der Manege zeigen werden. Den Eltern geht es ebenso.



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