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Scheunenrock Lohmen : Schüler gastieren als Vorband

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Zweite Auflage des „Scheunenrock“ in Lohmen ist gelungen – insbesondere das gemeinsame Engagement lässt den Konzertabend zum Erfolg werden.

Da vibrierte der Boden der Lohmener Festscheune, als am Sonnabend die Band „dig.WAH“ aus Güstrow mit ihren rockigen – teils punkrockigen Rhythmen – auftrat. Es war die erste von insgesamt vier angekündigten Hauptbands, die ihr Können bei dieser zweiten Auflage des Scheunenrock unter Beweis stellen durfte. Zuvor hatte aber die Schülerband „Dämmerlicht“ ihre Chance auf der Bühne. „Es ist unser dritter Auftritt“, sagt Gitarrist Kevin Heller (15) und freut sich über die Gelegenheit die eigene Musik vor einem großen Publikum zu präsentieren. Am Sonnabend brachten die Schüler ihr erstes selbst geschriebenes Lied zu Gehör. „Den Refrain haben wir uns alle ausgedacht und ich habe die erste Strophe geschrieben“, erzählt Kevin Heller stolz. In dem Song gehe es um die Frage, wann die Welt wieder so wird, wie sie früher einmal war, erklärt er.

Die jungen Nachwuchskünstler bekamen Applaus für ihren gelungenen Auftritt und machten schließlich Platz für die vier Bands, die beim Scheunenrock angekündigt waren. Neben dig.WAH gaben sich auch 2. Streich und Igelei aus Güstrow sowie Total ich aus Gnoien die Ehre. Unter den Zuschauern war auch Christian Klaus. „Ich war letztes Jahr auch hier und kenne die Bands“, erzählt er. Darum habe er sich auch diesmal wieder nach Lohmen aufgemacht. Mario Schlie ergänzt: „Es ist eine gute Location für solch ein Vorhaben und es ist schön, wenn jemand versucht, was auf die Beine zu stellen.“

Für Oliver Maruhn, der als Sänger der Güstrower Band „Igelei“ den Scheunenrock mit organisierte, sind solche Rückmeldungen äußerst erfreulich. „Wir machen das für die Jugend. Es gibt kaum Veranstaltungsorte oder Veranstaltungen dieser Art“, beklagt er. Darum fände er es schön, dass sich solch ein kleiner Ort wie Lohmen hier engagiert.

Dass alles gut organisiert werden konnte, dafür sorgte Initiator Gerhard Beese aus Lohmen. „Die erste Ausgabe des Scheunenrocks war erfolgreich, da wollten wir es wiederholen“, sagt er. Vor allem eben für junge Leute wolle er etwas bewegen. Und sogar Bürgermeister Bernd Dikau war in die Scheune gekommen. „Wir wollen es testen. Es muss natürlich unter vernünftigen Bedingungen weiter gehen“, sagte er. Nebenbei werde in der Gemeinde aber auch weiter gedacht. So könnte auch Kabarett oder Klassik hier einen Auftrittsort finden. Zunächst aber steht erst einmal das Schafschurfest auf dem Programm. Am 29. April wird dazu auch wieder die Festscheune genutzt.

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