Fritz-Reuter-Grundschule : Schüler eröffnen Winterspiele

Die Schüler der Klasse 1 b sorgten mit Tänzen für die richtige Stimmung.  Fotos: Christian Menzel
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Die Schüler der Klasse 1 b sorgten mit Tänzen für die richtige Stimmung. Fotos: Christian Menzel

Fritz-Reuter-Schüler führten fast zweistündiges Programm auf und bereiteten sich damit auf das kommende Sportereignis vor

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind eröffnet und zwar in Güstrow in der Sporthalle der Fritz-Reuter-Grundschule. Mit einem mitreißenden, fast zweistündigen Programm haben die sechs- bis zehnjährigen Schüler die Eröffnungsfeier vorweggenommen. „Immer im Zwei-Jahresrhythmus stellen wir eine so große Show auf die Beine. Es ist doch fantastisch zu sehen, zu welchen Leistungen unsere Schüler fähig sind“, strahlte ein erschöpfter, aber glücklicher Torsten Vieroth nach der ersten von drei Vorstellungen. Der Schulleiter hatte hinterm Pult die jeweils richtige Musik eingespielt.

In der olympisch geschmückten Sporthalle lief vor Eltern, Großeltern und Geschwistern eine perfekte und schwungvolle Inszenierung eines Varietés ab. Es begann mit dem Einmarsch der Klassen. „Wir haben 17 Klassen an unserer Schule. Jede hat sich mit Beiträgen in das Programm eingebracht“, erklärte Dana Kowalzik. Die Vorbereitungen dazu liefen seit Wochen. In jeder Klasse wurden Ideen gesucht, aufgeschrieben, geprobt und ständig verbessert. Fast alle der über 300 Grundschüler beteiligten sich. Alle Fäden liefen bei den Musiklehrerinnen Annett Bertram und Jeannette Kleinwächter zusammen. Sie erstellten das Gesamtkonzeption und leiteten die Proben.

Im Zusammenspiel der Klassen zeigte sich dann die Vielfalt und Originalität der Einfälle. So sorgte die 1b mit ihren in Kosaken- und Matrjoschkakostümen vorgetragenen Tänzen zu „Kalinka“ und Tschingis Khans „Moskau“ für die richtige Einstimmung. Die beiden DFK-Förderklassen stellten eine „Sotschi“-Hymne vor. Lustige, aber noch nicht olympische Sportarten stellten die 2c und 2 b vor. Die 3 b brachte Biathlon mit echten Skiern und Spielzeuggewehren auf die Bühne, die 4 a schilderte den Finallauf der Bobfahrer aus Jamaika. Es gab eine Olympia-Modenschau à la Lagerfeld, tänzerische Grüße aus dem heißen Afrika an das kalte Russland, einen Ausblick auf die olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro und ein stimmungsvolles Mitmachprogramm für die Zuschauer. Natürlich durfte die Ankunft des olympischen Feuers nicht fehlen. Am Ende der Show schienen die jungen Darsteller noch ziemlich munter zu sein, während im Publikum hier und da Erschöpfung zu beobachten war: Auch Zuschauen, Lachen, rhythmisches Klatschen und ständiges Applaudieren kann anstrengend sein.

Die Reuterschüler zeigten ihr Programm an zwei Abenden und an einem Vormittag vor Kindern aus Tagesstätten. Einige Schüler werden am 7. Februar 2014 vielleicht die tatsächliche Eröffnungsfeier der XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi verfolgen. Ob sie auch so grandios wird?




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