Schüler entwerfen neues Ortseingangsschild

Ortseingang Schweriner Chaussee: Johann Magritz, Robert Klammer, Lennard Nösse, Lydia Klammer und Paul Magritz (v.l.) verpassen Güstrow wieder seinen alten Beinamen.
Ortseingang Schweriner Chaussee: Johann Magritz, Robert Klammer, Lennard Nösse, Lydia Klammer und Paul Magritz (v.l.) verpassen Güstrow wieder seinen alten Beinamen.

Aktionskunst im öffentlichen Raum schloss Feriengestaltung im Kunsthaus Güstrow ab

svz.de von
03. September 2015, 06:00 Uhr

„Urban Art“ wird häufig als Oberbegriff von Bildender- sowie Aktionskunst im öffentlichen Raum genutzt. Und genau so lautete das Motto eines Workshops im Kinder-Jugend-Kunsthaus, der in der letzten Ferienwoche Kindern Kreativität abverlangte. Für Paul und Johann Magritz wie für Lennard Nösse war genau das eine gute Gestaltung der freien Tage. „Es hat alles viel Spaß gemacht“, lautete das Resümee der Jungs.

Lydia Klammer aus Brüel, die sonst den Theater-Workshop im Kunsthaus leitet, stellte die Frage, welche Schilder die Stadt Güstrow wohl noch brauchen könnte. „Beim Überlegen stießen wir auf eine interessante Geschichte. Güstrow hatte mal einen zweiten Beinamen“, erzählt die Kursleiterin. Man sagt, das sei durch vielzählige Spelunken und Bordelle so gekommen. Und so wurde kurzerhand mit gleichem Gesicht zum Ortsschild ein Schild erstellt. „Klein Paris“, so prangt es nun seit Freitag an der Schweriner Straße.

Außerdem wurde ein dreidimensionaler Wegweiser entworfen, der direkt vor dem Kunsthaus angebracht wurde. Er lässt den Leser wissen, in welche Richtung es „zum Glück“, zum „nicht vorhandenen Baum“ oder auch „nach Paris“ geht. „Die Ideen kamen vor allem von den Kindern“, sagt Lydia Klammer. Doch alle Angaben seien „ohne Gewähr“.

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