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Schüler-Ausstellung : Schüler-Biennale in der Wollhalle

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Neue Ausstellung „Schüler und der Klang der Bilder“ wird am 5. März in der Städtischen Galerie Wollhalle Güstrow eröffnet

Nächste Woche Samstag ist es soweit: Die Schülerausstellung mit dem Thema „Schüler und der Klang der Bilder“ wird in der Städtischen Galerie Wollhalle in Güstrow eröffnet. Für diesen Tag haben sich die Schüler und ihre Lehrer schon lange im Voraus Gedanken gemacht. „Es ist immer sehr schwer ein Thema zu finden, das offen, aber zugleich auch geschlossen ist. Letztlich muss auch ein roter Faden erkennbar sein, der sich durch die ganze Ausstellung zieht“, sagt die Koordinatorin, Irene Heinze. Sie ist Kunstlehrerin am John-Brickman-Gymnasium in Güstrow und organisiert diese Ausstellungen schon seit Jahren.

Präsentiert werden grafische und malerische Arbeiten, sowie Skulpturen, Klangobjekte und Klanginstallationen von Schülern der 1. bis zur 12. Klasse aus dem ganzen Landkreis. Bei vielen der Arbeiten wurde eine bestimmte Musik gehört, und ihre dabei empfundenen Emotionen haben die Schüler anschließend zu Papier gebracht. Aber auch zum „Klang“ von Farben sind manche Werke ausgestellt.

Schon zu DDR-Zeiten gab es eine Schülerausstellung mit dem Namen „Galerie der Freundschaft“. Von Irene Heinze wurde diese Galerie wieder ins Leben gerufen und findet seitdem dieses Jahr schon zum siebten Mal statt. „Ich finde es gut, wenn es auch für Schüler eine Möglichkeit gibt ihre Arbeiten zu präsentieren“, sagt die Lehrerin.

Die ganze Ausstellung wird vom Kunstkursus der Jahrgangsstufe 11 am John-Brinckman-Gymnasium vorbereitet, gestaltet, eröffnet und dokumentiert. „Dadurch lernen die Schüler wie so ein Vorhaben gelingen kann“, weiß Irene Heinze. Der Kursus umfasst 31 Schüler, die in verschiedenen Gruppen aufgeteilt wurden. Eine ist für die Gestaltung und den Aufbau der Exposition verantwortlich. Das neunköpfige Aufbauteam arrangiert die Bilder an den weißen Wänden der Wollhalle. Dabei achten sie ganz genau darauf, welche Bilder zusammen passen und dass sie spannungsvoll angeordnet werden. „Letzte Woche haben wir angefangen die Ausstellung vorzubereiten. Jetzt kümmern wir uns nur noch um Kleinigkeiten“, berichtet Nur Abbas, eine der Schülerinnen aus dem Aufbauteam. Eine andere Gruppe wiederum entscheidet als Jury, welche Werke in die Schau kommen, denn nicht alle Exponate entsprechen dem Thema oder den Vorstellungen der Elftklässler.

Am Tag der Eröffnung, am 5. März, wird es auch ein Programm von den Schülern geben. Die Gäste können sich die Bilder und Skulpturen ansehen, sich durch die Ausstellung führen lassen und sogar selbstgefertigte Instrumente ausprobieren. Außerdem bietet die Schülerfirma des Gymnasiums kleine Snacks für zwischendurch an.

Zur Ausstellung „Schüler und der Klang der Bilder“ wird auch ein Katalog erscheinen, in dem man methodische Notizen der teilnehmenden Lehrer sowie Bildmaterial findet.

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