Dreschfest in Kuchelmiss : Schnitter ziehen auf Mühlenhof ein

Der Kuchelmisser Chor mit Ortrun Nast und weitere Programmpunkte erfreuten die Besucher.
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Der Kuchelmisser Chor mit Ortrun Nast und weitere Programmpunkte erfreuten die Besucher.

Kuchelmisser Mühlenverein will Tradition des alljährliches Dreschfestes fortführen.

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08. August 2016, 05:00 Uhr

Das hatte es beim Dreschfest des Fördervereins Wassermühle Kuchelmiß schon lange nicht mehr gegeben: Mitten ins Kulturprogramm mit dem Kuchelmisser Chor, den Hoppenrader Linedancers und den Mildenitzer Danzlüd platzte urplötzlich ein heftiger Regenguss, begleitet von Donnergrollen, in den ansonsten lauen Sommertag. Zum Glück hatten da die fleißigen Schnitter ihre Ernte schon auf den Hof gebracht, die, abgedeckt vor dem Nass, geschützt auf das traditionelle Dreschen wartete.

40 Zuschauer waren am Vormittag auf den Weizenschlag in der Nähe des Parkplatzes der Wassermühle im Nebeldurchbruchtal gekommen, um die Mahd wie in uralten Zeiten zu erleben. Mehrere betätigten sich sogar selbst mit der Sense, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie ihre Urgroßväter einst das Korn schnitten. Anschließend banden sie die Garben und stellten sie zu Hocken auf. Zur Belohnung gab es für die Helfer Schmalzstullen und Apfelsaft – auch das eine Tradition des Dreschfestes, das der Mühlenverein seit nunmehr 20 Jahren veranstaltet.

Rund 350 Leute hatten sich am Sonnabend wieder auf dem Mühlenhof eingefunden, freuten sich Bertold Riech und Monika Delzepich, bei denen die Fäden zusammenlaufen, über den Zuspruch. Alle elf Mitglieder des Vereins beteiligen sich an der Vorbereitung und sind am Festtag aktiv. „Wir wollen das Dreschfest aufrecht erhalten“, betont Bertold Riech.

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