Pfingst- und Auerhahnpokal : Schnelle Hatz in Güstrow und Teterow

Kevin Wölbert startet beim Pfingstpokal in Güstrow  und  beim Auerhahnpokal inTeterow. Die Fans hätten nichts dagegen, wenn deutschen Fahrer mit vorn fahren. Foto: Archiv
Kevin Wölbert startet beim Pfingstpokal in Güstrow und beim Auerhahnpokal inTeterow. Die Fans hätten nichts dagegen, wenn deutschen Fahrer mit vorn fahren. Foto: Archiv

Am Sonntag startet um 20 Uhr zum 38. Mal der Güstrower Pfingstpokal im Speedway. Und in Teterow wird Sonnabend um 19 Uhr in der Arena am Kellerholz das 12. Speedwayrennen um den Auerhahnpokal gestartet.

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16. Mai 2013, 06:09 Uhr

Güstrow | Das Pfingstwochenende steht ganz im Zeichen der schnellen Motorsporthatz in Güstrow und Teterow. Sonntag startet um 20 Uhr der Güstrower Pfingstpokal im Speedway. Auch in seiner 38. Auflage ist dieser Klassiker im Speedway der jährliche Höhepunkt und wird für beste sportliche Unterhaltung sorgen. "Wir haben wieder viel im Stadion bewegt. Den Winter über haben wir an der Verbesserung des Umfeldes gearbeitet und so dafür gesorgt, einschließlich eines erneuerten Bahnbelags, dass sich die Besucher wohlfühlen und tollen Sport genießen können", so Thomas Koch, 2. Vorsitzender. Das Rennen ist für seine spannenden Zweikämpfe und das ausgeglichene Fahrerfeld bekannt. Die Zuschauer, die im vergangenen Jahr dabei waren, werden sich sicher noch an die tolle Show des Engländers Edward Kennett erinnern. Er ist auch in diesem Jahr dabei. Aus Großbritannien kommen noch Richie Worrall und Kyle Newman sowie aus Australien Rohan Tungate und Roy Schlein. Aus Dänemark reisen mit Jesper B. Monberg, Rasmus Jensen und Nicolai Klindt Fahrer nach Güstrow, die die Bahn sehr gut kennen. Ihre weiteren Gegner sind Timo Lahti (Finnland), Miroslav Jablonski (Polen) und die starke deutsche Fraktion. Natürlich kennen die deutschen Spitzenfahrer die Bahn bestens und warum sollte der Sieg nicht an Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock, Tobias Busch oder Marcel Helfer gehen?

Bevor das Startband hochschnellt, werden in besonderer Weise 50 Jahre MC Güstrow gewürdigt. Der Verein hat den Kontakt zu den Ehemaligen gesucht und sie haben zugesagt. So werden sich ab 19 Uhr Aktive aus allen fünf Dekaden Güstrower Speedway-Geschichte noch einmal ihrem Publikum präsentieren.

Bereits ab 18 Uhr bietet der Nachwuchs auf seinen 80-ccm-Maschinen sportliche Unterhaltung im Innenfeld.

Das motorsportliche Pfingstwochenende wird wie immer am Freitag eröffnet. Das ist auch heute um 21 Uhr (vorher Training) so. Mit etwas vollkommen Neuem: dem Güs trow-Junior-Challenge. Nach der Ausschreibung meldete sich die deutsche Spitze an: Valentin Grobauer, Kai Huckenbeck, René Deddens, Danny Maaßen, Michell und Maik Hofmann, Michael Härtel, Mark und Erik Riss sowie André Mochner. Die einheimischen Farben vertreten Hannes Gast und Jan-Lukas Dittner. Ob der Sieg in Deutschland bleibt, darf aber bezweifelt werden, denn mit Vitaly Belousov (Russland), Oskar Fajfer (Polen), Rasmus Jensen (Dänemark), Pawel und Lukasz Przedpelski (Polen), Robert Lambert (Großbritanien), Zdenek Holub (Tschechien), Henric Lindqvist (Schweden), Anders Thomsen (Dänemark), Roman Cejka, Daniel Hadek, Eduard Krcmar (alle Tschechien) und Brady Kurtz (Australien) sind starke, international erfolgreiche Junioren am Start.

In Teterow wird Sonnabend um 19 Uhr in der Arena am Kellerholz das 12. Speedwayrennen um den Auerhahnpokal gestartet. Es starten: Edward Kennett, GB, Daniel Ivanov, RUS, Patrick Hougaard, DK, Tomasz Chrzanoski, PL, Santiago Martinez, ARG, Kevin Wölbert, Tobias Kroner, beide D, Robert Lambert, GB, Mathias Schultz, D, Timo Lathi, FIN, Roy Schlein, AUS, Andrejs Lebedevs, LV, Sebastian Ulamek, PL, Henric Lindqvist, SWE, Zdenek Holub , CZ, Rohan Tungate, AUS, Reserve Matthias Bartz, Erik Pudel. Mit Patrick Hougaard (2010) und Sebastian Ulamek (2003, 2007, 2008) stehen zwei ehemalige Sieger am Startband des Auerhahnpokals, den übrigens noch kein Deutscher gewonnen hat.

Höhepunkt in Teterow sind aber die Rennen auf dem Bergring. Start ist Sonnabend und Sonntag jeweils um 12 Uhr. Es sind über 100 Fahrer aus zehn Nationen am Start, darunter die I, B- und V-Lizenzfahrer, die Moto-Crosser, die Amazonen, Seitenwagen und Quads.

Dann wird sich zeigen, ob heimische Favoriten wie Titelverteidiger Roberto Haupt (Stralsund), der bisher dreimalige Sieger Enrico Janoschka (Güstrow) und Matten Kröger (Bokel) sich gegen die starke ausländische Konkurrenz durchsetzen können und das seit 1997 ausgefahrene "Grüne Band" gewinnen können. Die beiden letzten Läufe des Tages werden traditionell als Handicap-Rennen gestartet. Krönender Abschluss des Teterower Sonntags ist der Lauf um den Bergring-Pokal, den der Brite Paul Copper gerne wieder wie im Vorjahr auf die Insel mitnehmen möchte.

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