Schneeverwehungen gestern auf allen Straßen

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Die Schneeräumtechnik kam gestern wieder zum Einsatz. Hans-Jürgen Kowalzik (2)

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18. März 2013, 06:27 Uhr

Güstrow | Der Winter lässt nicht locker. Schneeverwehungen waren gestern nach den Schneefällen das Problem auf Kreis-, Landes- und Bundesstraßen sowie auf der A 19 in der Region Güs trow. "Aber keine Straße musste voll gesperrt werden", so Kreissprecherin Petra Zühlsdorf-Böhm. Vorsicht war von den Fahrzeugführern allerdings verlangt, wenn es stellenweise nur einspurig weiter oder durch Schneewehen ging.

Für die Straßenmeisterei Güstrow des Straßenbauamtes Güstrow bereitete die B 103 von Kossow Krug bis Güstrow an einigen Stellen Schwierigkeiten. Auch zwischen Güstrow und Bützow sowie Bützow und Rosenow wehten die Straßen zu. Sieben Fahrzeuge mit Schneepflug oder Steuaufsatz sowie sechs Radlader waren im Einsatz.

Die Kreisstraßenmeisterei Güstrow orderte wegen der Verwehungen noch drei weitere Räumfahrzeuge zu ihrer Fahrzeugflotte, zu der zehn Autos gehören, für die Regionen Güstrow und Teterow. Petra Zühlsdorf-Böhm: "Morgens gab es im Raum Kuchelmiß und Zietlitz Probleme, später zwischen Karow und Lüssow und zwischen Breesen und Liessow."

Die Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Dummerstorf hatten auf der A 19 mit Verwehungen zwischen Laage und Kavelstorf in Richtung Rostock zu kämpfen. Ronald Braun von der Meisterei: "Der Wind wehte aus östlicher Richtung den Schnee auf die Autobahn. Trotzdem war sie gut befahrbar, die Autofahrer mussten nur etwas vorsichtiger sein." Die Technik der Autobahnmeisterei Dummerstorf ist an solchen Tagen wie gestern und vermutlich auch heute 24 Stunden im Einsatz. Braun: "Wir haben 19 Lkw rund um die Uhr laufen."

In Güstrow waren gestern ebenfalls alle Fahrzeuge auf Achse. Frank Mende, stellvertretender Leiter des Bauhofes: "Inzwischen sind wir den Winter ja gewöhnt und haben uns darauf eingestellt." Von den 130 Tonnen Streusand hat der Stadtbauhof bisher 120 Tonnen verbraucht. "Wenn das mit dem Winter nächste Woche aber wirklich noch weiter gehen sollte, dann müssen wir Streugut nachordern", sagt Mende, hofft es aber nicht.

Das winterliche Wetter führte gestern zu Unfällen. Bis 13 Uhr wurden die Beamten der Polizeiinspektion Güs trow zu 21 Verkehrsunfällen gerufen. Davon waren acht auf das nicht ausreichende Beachten der Straßen- und Witterungsverhältnisse zurück zu führen. Vier Personen wurden leicht verletzt. In Lüssow landete ein Pkw im Graben. Ebenfalls in Lüssow stießen ein Traktor und ein Pkw zusammen. Auf einem Parkplatz eines Discounters in Güstrow rutschte ein Auto an die Schrankenanlage.

Ohne große Verspätungen lief der Schulbusverkehr. Das bestätigte auf SVZ-Nachfrage Thomas Nienkerk, Leiter Betrieb/Verkehr der Omnibusverkehrsgesellschaft Güstrow. Ein Grund war, dass die Schulen darauf gedrängt hatten, dass die Kinder mit den ersten Bussen wieder nach Hause kommen.Am Nachmittag hätten die Busfahrer aber auf Verwehungen achten müssen, so Nienkerk.

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